Ein Nachmittag am Get The Ring 3

Zugegeben: Der Hulahoop ist nicht mein Lieblingstool. Mindestens nicht für meine eigenen Künste. Und nein, das liegt nicht daran, dass der Hoop “nur für Frauen” ist, im Gegenteil: Ich finde, dass es zu wenige Männer gibt, die das Dogma “Hoopen is was für Mädels” über Bord werfen. Trotzdem vermag mich der Reifen nicht so in den Bann ziehen wie Poi und Levi-Stick dies tun. Aber warum rede ich überhaupt übers Hoopen?

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Hoops, Hoops, jede Menge Hoops, in allen Farben und Grössen

Wie im letzten Eintrag erwähnt fand kürzlich die dritte Ausgabe der Schweizer Hulahoop Convention in der Kulti Wetzikon statt. Aufgrund der guten Kontakte zu den Organisatorinnen Reni, Sonja und Andeli wurde ich natürlich auch dieses Jahr wieder gefragt, ob ich irgendwo mithelfen könnte, denn teilnehmen würde ich selbst ja nicht. Nach reichlich Zeit zum Überlegen konnte ich mich dazu entschliessen, die Rolle des Galashow-Fotografen zu übernehmen. Nachdem ich mich schon öfter über schlechte Fotos von Festivals und Conventions aufgeregt hab, blieb mir ja auch nicht viel anderes übrig als selbst mal Hand anzulegen, nicht wahr? Das Einzige, was mir in meiner Ausrüstung für so eine Gelegenheit noch fehlt, ist ein Blitz. Aber glücklicherweise kenne ich genügend Leute, die im Besitz eines passenden Geräts sind, sodass ich selbst nach einer kurzfristigen Absage noch etwas auftreiben konnte. (An dieser Stelle: Vielen Dank, Dani!)

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Wetter? Traumhaft!

Der Samstag selbst war gesegnet vom traumhaften Wetter, sodass ich es  etwas bedauerte, dass der von mir begleitete Workshop in der Halle stattfand. Dafür hat sich dort der Aufwand der Blitz-Beschaffung bereits gelohnt gehabt, denn die Lichtverhältnisse waren alles andere als optimal. Oft war ich froh, etwas mehr Licht verfügbar zu haben als das, was die Örtlichkeit bot. Der Workshop selbst handelte dann vom Multi-Hooping und wurde geleitet von Lisa Looping. Ich war etwas überrascht über das hohe Tempo, das sie ansetzte, aber sie hatte dafür auch wirklich bis zum Schluss interessante Tricks im Programm. Nach 90 Minuten Input gabs glücklicherweise eine kurze Zusammenfassung von allem, was sie gezeigt hat – Worauf sehr viele Handys gezückt wurden, um eben diese Zusammenfassung aufzunehmen.

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Lisa Looping bei der Zusammenfassung ihres Multi-Hoop-Workshops

Danach war das Workshopprogramm für den Samstag auch bereits beendet, und ausser etwas Stretching und dem Abendessen stand bis zu meinem Hauptprogrammpunkt, der Galashow, nichs mehr an. Aber dazu später mehr. Und à propos “mehr”: Noch viel mehr Bilder gibts in meiner Bildergalerie zum Workshopnachmittag!

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