Archives for : January2015

Roadtrip, Teil 3: Mount Roberts, Lake Rotoiti, Ozeanbewohner und Kaikoura

Nach über 2500 km auf der Strasse in 10 Tagen ist mein Roadtrip nun beendet, in wenigen Stunden gebe ich den Mietwagen zurück und fahre auch gleich los zum ersten Festival! Diese letzten 2 Tage hatten es aber noch ganz schön in sich:

  • Hike: Mount Roberts, Lake Rotoiti. Die letzte Tageswanderung führte mich zu einem wundervollen Aussichtspunkt, das Wetter trug das Seinige dazu bei, um wunderbare Landschaftsfotos zu schiessen. Dazu alles voller frischem Morgentau, ein Traum für den Hobbyfotografen und -wanderer.
  • Whale Watching, Kaikoura. Als letztes Event hatte ich eine Whale Watching Tour in Kaikoura gebucht. Ebenfalls bei strahlendem Sonnenschein, aber ziemlich windigen Verhältnissen (eigentlich etwas, was für mich kaum noch speziell ist, denn windig ists hier immer), ging es mit einem Schiff raus auf den Ozean. Ob wir wohl einen Wal zu sehen bekommen würden? Es habe hier in der Nähe meistens zwei Pottwale, man sehe sie sehr häufig. Tatsächlich hatte ein weiteres Boot, das vor uns auslief, auch bereits einen gefunden. So fanden wir den Wal also auch problemlos, ein 20 Meter langer Pottwal… Sehr beeindruckend! Danach war die Tour aber noch nicht zu Ende: Wir besuchten noch einen Delfinschwarm, der nach einigem Zögern und Herantasten dann doch noch die viel gerühmte akrobatische Verspieltheit demonstrierte. Zum Schluss gabs dann noch den einen oder anderen Seelöwen sowie angeblich einige Quallen, die ich aber nicht entdeckte. Aber ich hatte ja auch so viel ozeanisches Wildlife auf nächster Nähe betrachten dürfen.

So, aber nun sag ich erstmal Tschüss und bis bald! Bis am 4. Februar treibe ich mich auf Festivals herum, Laptop und Kamera bleiben hier in Christchurch. Man liest sich.

Ausblick: Die kommenden Tage, Wochen, Monate

Wie man der Karte in meinem letzten Post ansieht, bewege ich mich langsam wieder Richtung Christchurch. Dort muss ich am 19. Januar meinen gemütlichen Campervan wieder zurückgeben. Aber auch für diese 3 Tage ist noch einiges geplant: Morgen früh will ich hier in St Arnaud nochmal wandern gehen, nachdem mir das Wetter heute einen Strich durch die Rechnung machte und ich deshalb Arthur’s Pass gänzlich ausliess. Den Abend will ich dann in Blenheim verbringen, in der Hoffnung möglichst viel Bier von 8 Wired Brewing zu probieren… (Neuseeland ist übrigens bereits das Land, aus dem ich am meisten verschiedene Biere bewertet hab.) Am 18. sehe ich hoffentlich Wale und Delfine in Kaikoura, und dann gehts auch schon zurück nach Christchurch.

Aber ihr wisst ja auch, dass am 19. noch nicht das Ende meiner Reise erreicht ist. Die folgenden und verbleibenden zwei Wochen werde ich fast ausschliesslich auf Festivals verbringen, nämlich auf dem Kiwiburn, Neuseelands lokalem Burning Man, sowie Luminate, einem Musik- und Zirkusfestival. Erwartet in der Zeit also mal besser nicht zu viel Aktivität von mir. Berichte wird es sicher geben, bei Fotos bin ich mir noch nicht so sicher. What happens at the Burn, stays at the Burn.

Und dann, ja, dann gehts auch schon weiter nach Australien! Ich habe exakt 6 Wochen Zeit und hoffe, in der Zeit die Ostküste von Adelaide bis Cairns zu schaffen. Dann gehts für 3 Wochen nach Bali, bevor ich Mitte April für einen Retreat nochmal eine Woche in Sydney verweile.

Und dann? Tja, das ist die grosse Frage. Ich hab dann einen Monat Zeit, bevor ich in Nordschweden erwartet werde. Reisevorschläge und auch -partner sind sehr willkommen!

Roadtrip, Teil 2: Lake Te Anau, Milford Road, Haast, Fox & Franz Josef Glacier, Hokitika

In den letzten vier Tagen bin ich ein wenig Auto gefahren.

neuseeland

Durch das viele Fahren bin ich durchaus schon etwas reisemüde geworden. Die vielen grossartigen landschaftlichen Eindrücke werden durch die Dichte immer weniger beeindruckend. Vielleicht war mein Programm doch etwas gar ambitioniert? Die Anzahl Fotos und Zwischenstops hat jedenfalls abgenommen, auch wenn ich nicht denke, dass es an der Verfügbarkeit lag.

  • Roadtrip & Hike: Lake Te Anau – Milford Road – Lake Marian. Diese Strecke gilt als eine der schönsten überhaupt weltweit, und auch als ein an Berge gewöhnter Schweizer muss man sagen: Jup, stimmt wohl. Leider hatte ich mit dem Wetter etwas Pech, es war oft bewölkt und windig. Nebenbei herrschte in Milford Sound, der ersten Westküstenstadt meines Roadtrips, gerade Ebbe. So es dann auch nicht ganz so aus, wie man das aus der Google-Bildersuche kennt. Schön wars trotzdem, insbesondere die abschliessende Wanderung zum Lake Marian, bei der dann plötzlich wieder brütende Hitze herrschte. Unterwegs musste ich noch die Pfauenfeder meines geliebten Sommerhutes aussetzen, da sie sich nicht mehr aus eigener Kraft halten konnte.
  • Roadtrip: Te Anau – Blue Pools – Haast. Berge, Seen, gähn. Naja, fast. Nach 4-5 Tagen mit ausgesprochen schönen Seen und Bergen sucht man Abwechslung und findet: Das Meer! Zumindest fast, ich kam erst abends dort an. Unterwegs gabs dafür noch die Blue Pools, die so kitschig türkis sind, dass jeder künstliche Swimming Pool nur neidisch werden kann.
  • Roadtrip: Haast – Fox Glacier – Franz Josef Glacier – Hokitika. Noch in Haast selbst sass am Strassenrand ein Anhalter mit Flowersticks. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen, hielt an und fragte ihn, was er so geplant hatte. Stellte sich heraus, dass er wie ich nach Hokitika wollte. Also hab ich in mitgenommen, und es sollte sich lohnen: Wir hatten den ganzen Tag über, im Auto wie auch bei den Sights, gute und tiefe Gespräche über die Welt und das Leben und worüber halt man so quatscht, wenn man etwa 10 Stunden mit einem wildfremden Menschen verbringt.  Nebenbei haben wir zwei Gletschter besucht, die beide auf weniger als 300 Meter über Meer quasi mitten im Regenwald enden und deshalb sowohl durch ihre Lage beeindruckend wie auch besonders einfach zugänglich sind.
  • Roadtrip: Hokitika – Pancake Rocks – St Arnaud: Heute hab ich nicht vieles gesehen, dafür ein Naturwunder, für welches die Wissenschaft noch Erklärungen sucht: Die Pancake Rocks. Wer die Bilder sieht, erkennt sofort, warum sie so heissen. Wirklich eigenartige Kalksteine, diese Pancake Rocks!

Übrigens: Mir ist nach dem Hochladen aufgefallen, dass ich dieses Mal keinen manuellen Weissabgleich gemacht habe.  Falls die Fotos also leicht anders aussehen sollten als sonst, wisst ihr nun, wieso. 🙂

Und gleich noch ein übrigens: Reicht es euch eigentlich, die Bilder in der Galerie durchzuklicken, oder soll ich wieder einzelne Thumbnails hier verlinken?

Roadtrip, Teil 1: Lake Tekapo, Lake Pukaki, Aoraki/Mount Cook, Queenstown

Während ich in Christchurch viel Zeit für den Blog verwenden konnte, hat sich das nun auf dem Roadtrip etwas geändert: Plätze mit gutem Internet und Strom sind rar, und das ist irgendwie auch gut so. Dadurch nehme ich mir nämlich endlich mal Zeit für mich selbst, zum Beispiel für ordentliche Mahlzeiten. Und ich meditiere öfter und viel intensiver als zuhause, auch das ist schön zu erleben. Unterwegs bin ich übrigens in einem Campervan, also einem Kombi mit eingebautem Bett. Dank Neuseelands Free-Camping-Gesetzen darf ich darin überall schlafen wo es nicht explizit verboten ist, also beispielsweise auch an vielen Seen und Flüssen. Hinfahren, parken, schlafen – So einfach isses.

Dafür bleibt mir weniger Zeit zum Schreiben. Aber fotografieren, das geht immer! Deshalb soll dieser Eintrag vor allem auf die rund 120 neu hochgeladenen Fotos hinweisen, die da wären…

  • Hike: Pinnacle’s Hut beim Mount Somers. Mein Gastgeber Kyle und sein Freund Botur (Gesprochen: Boady) zwangen mir eine Tageswanderung auf, eine gute Autostunde von Christchurch entfernt. Leider war es etwas sehr neblig, aber schön wars trotzdem.
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Von links: Ich, Kyle, Botur. Vor der Wanderung, muss man dazu erwähnen…

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Ein Wasserfall, der auch meine Linse etwas nass machte.

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Das Gästebuch der Pinnacle’s Hut.

  • Roadtrip: Christchurch – Lake Pukaki. Mit dem frisch gemieteten Auto gings los auf den Roadtrip: 3 Stunden Cruisen in der Abendsonne, hier und dort anhalten und die wunderbare Landschaft geniessen… Bis tief in die Nacht hinein, denn die Gegend um den Lake Tekapo  und den Lake Pukaki ist ein Reservat für dunklen Himmel, so dass man ohne grosse Mühe die Milchstrasse sieht und fotografisch einfangen kann.
Irgendwo zwischen Christchurch und Lake Tekapo.

Irgendwo zwischen Christchurch und Lake Tekapo.

Lake Tekapo des Abends

Lake Tekapo des Abends.

Die Milchstrasse und ein Stück von meinem Autodach. Irgendwas muss man ja als Stativ missbrauchen, wenn man kein echtes dabei hat.

Die Milchstrasse und ein Stück von meinem Autodach. Irgendwas muss man ja als Stativ missbrauchen, wenn man kein echtes dabei hat.

  • Hike: Mueller’s Hut beim Aoraki /Mount Cook. Den höchsten Berg Ozeaniens habe ich zwar nicht erklommen (das wäre bei 1500HM durch ewigen Schnee ohne Ausrüstung auch gar nicht so einfach), aber ihn bei einer Wanderung auch aus einer gewissen Höhe bestaunen dürfen, das konnte ich durchaus. Die 7 Stunden zur Mueller’s Hut hatten es mit 1100 Höhenmeter hoch und runter in sich, vor allem da der grösste Teil des Weges der brütenden Sonne exponiert war. Von ganz oben hab ich leider keine Fotos, da ich Depp unterwegs die Kamera liegengelassen hab – Ein freundlicher Mitwanderer brachte sie mir aber auf meinem Abstieg und seinem Aufstieg entgegen. Puh, Schwein gehabt! Zum Abschluss des anstrengenden Tages hab ich mich dann noch im türkisfarbenen Lake Pukaki abgekühlt.
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Ausblick auf das Dorf, dem Ausgangspunkt meiner Wanderung.

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Aoraki/Mount Cook und ich. Bald beste Freunde! (Oder sowas in der Art)

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Lake Pukaki, zu diesem Zeitpunkt geschätzte 19 Grad warm. Ganz angenehm nach all den Strapazen.

 

  • Roadtrip: Lake Pukaki – Queenstown – Te Anau. Die Central Lakes mit ihren vielen Gewässern und Pässen bilden eine wunderschöne Landschaft, die Fahrt vergeht wie im Flug! Queenstown selbst ist dann der kommerzielle Hub für abenteuerlustige Menschen: Von Bungeejumping über Skydiving bis Jetboot-Fahren und riesigen Canyon Swings gibt es hier alles für den Touri mit dem entsprechenden Bankkonto. Günstig sind all diese Aktivitäten nämlich nicht. Und wer errät nun, was davon ich heute Morgen selbst ausprobieren wollte? Die Aktivität musste dann leider abgesagt werden, aber ich habe vor, sie beim Fox Glacier nachzuholen… Stattdessen bin ich mit über 80km/h übers Wasser gefetzt und hab 360s gedreht. In einem Boot. Ja, das geht! Stichwort: Jetboat.
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Meditieren am Lake Dunstan. Das Foto ist natürlich gestellt, meditiert hab ich danach aber trotzdem.

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Aussicht in Queenstown.

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Strand und in Queenstown Gardens in… Wo wohl?

 

Christchurch: Suburbia im Wiederaufbau

Ich habe bereits im letzten Eintrag erwähnt, dass Christchurch vor wenigen Jahren von einem schweren Erdbeben heimgesucht wurde. Beim heutigen Stadtbummel konnte ich mir einen besseren Eindruck davon verschaffen, wie die Stadt damit zurecht kommt.

Christchurch trägt den Übernamen “Garden City”, und das nicht ohne Grund: Es finden sich nicht nur unzählige kleine und grosse Parks in der Stadt, auch die Strassen und privaten Grundstücke sind mit viel Grün geschmückt. Dadurch, vereint mit der Tatsache, dass ein Grossteil des Wohnraums aus einstöckigen Einfamilienhäusern besteht, ergibt sich schnell der Eindruck, der wohl dem Wunschtraum eines jeden Hüslischwiizers entspricht: Christchurch ist ein riesiges Suburbia.

Wo diese Nebenstrasse wohl liegt? In der Stadtmitte.

Wo diese Nebenstrasse wohl liegt? In der Stadtmitte.

Der Verkehr wird dann auch so bestritten, wie man sich das vorstellt: Es gibt zwar ein Busnetzwerk, mit dem man halbwegs schnell durch die Stadt kommt, aber eigentlich bewegt sich der Bewohner von Christchurch vor allem auf seinen eigenen vier Rädern durch die Stadt. Auch Ausflüge ins Grüne sind ohne eigenes Gefährt quasi unmöglich, denn Züge sind hier etwa so weit verbreitet wie innerhalb der Schweiz Fernbusse, nämlich praktisch gar nicht.

A propos Busse: Die Haltestellen sind durchaus erkenntlich markiert am Strassenrand, aber weder mit einem Namen noch einem genauen Fahrplan ausgestattet. Stattdessen trägt jede Haltestelle eine zufällig wirkende, fünfstellige Nummer, wobei sogar die selbe Haltestelle für die beiden Fahrtrichtungen zwei verschiedene Nummern trägt. Selbstverständlich haben auch diese beiden Nummern keinen Zusammenhang… Der fehlende Fahrplan wird durch eine kleine Box kompensiert, die auf Drücken eines Kopfs die Wartezeit bis zum nächsten Bus anzeigen soll. Zumindest wenn sie funktioniert und tatsächlich etwas Nützliches anzeigt, statt auf den nicht vorhandenen Fahrplan zu verweisen.

Eine Bushaltestelle in Christchurch, mit Haltestellennummer und Infobox von zweifelhafter Nützlichkeit

Eine Bushaltestelle mit Haltestellennummer und Infobox von zweifelhafter Nützlichkeit

Ich bin übrigens ziemlich stolz darauf, dass ich ohne dieses detaillierte Wissen trotzdem den richtigen Bus gefunden habe und sogar die richtige Haltestelle zum Aussteigen erwischt hab, als ich heute morgen die Mall aufsuchte. Als ich dann etwas verloren an der Bushaltestelle stand und nach dem Weg zur Mall fragte, erntete ich aber dennoch einen etwas schiefen Blick, stand ich doch bereits direkt auf dem Parkplatz der besagten Mall. Oops.

Insgesamt habe ich die Neuseeländer aber bisher als äusserst zuvorkommendes und hilfsbereites Volk erleben dürfen, die Stimmung war bisher doch sehr relaxt. Das liegt vermutlich auch daran, dass viele Menschen hier mit den Erdbeben ordentlich etwas durchgemacht haben. Die enorme Zahl eingestürzter Häuser hat für eine beträchtliche Abwanderung und einem verrückten Immobilienmarkt gesorgt. Während manche Stadtteile fast völlig verlassen wurden, sind andere zum teuersten Pflaster Neuseelands aufgestiegen. Die Aufbauarbeiten gehen zwar gut voran, aber für eine so isolierte Insel mit einer vergleichsweise kleinen Population ist es nicht möglich, schnell die Ressourcen für eine rasche Instandsetzung freizusetzen. So sind auch heute noch Maurer und ähnliche Berufsgruppen Mangelware, was dazu führt, dass man als Immigrant mit Fähigkeiten in diesen Gebieten innert kürzester Zeit die neuseeländische Staatsbürgerschaft beantragen kann.


Mehr Bilder von heute gibt es übrigens wie immer in der Bildergalerie – Ich möchte besonders auf die Bilder aus dem Riccarton Bush hinweisen, einem gemütlichen kleinen Park mit uralten Bäumen und vielen Enten, kleine wie grosse. Und es lohnt sich jeweils, auch in der Detailansicht nochmal aufs Bild zu klicken, dann wird nämlich eine deutlich grössere Version angezeigt.

Assorted Bits & Pieces: Der Flug

Nun bin ich also erfolgreich auf meine Reise gestartet und in Christchurch in Neuseeland bei meinem Gastgeber angekommen. Viel gibt es natürlich noch nicht zu berichten, aber einige Dinge sind mir dennoch bereits aufgefallen, über die ich schreiben möchte.

  • In meiner Bildergalerie finden sich laufend neue Fotos. Grössere Updates werden meistens mit einem Eintrag hier verbunden sein, aber zwischendrin wird es auch vermutlich vorkommen, dass dort neue Bilder sind, ohne dass hier etwas steht.
  • Sicherheit wird offenbar auf jedem Flughafen der Welt gross geschrieben. Auf den vier Flughäfen, die sich auf meiner Route befanden, wurde in meinem Beisein nicht weniger als fünf mal mein Gepäck kontrolliert. Meistens waren dies die üblichen Handgepäckkontrollen, aber warum man dieses im selben Flughafen gleich zwei Mal anschauen muss, ist mir schleierhaft. Schon eher verstehen kann ich hingegen die Neuseeländer, die auch bei den alten Federn meines Huts und dem behandelten Holz meiner Tools ganz genau wissen wollten, worum es sich denn hierbei handle – Schokolade und Pralinen waren dagegen kein Problem und werden wie Standardinventar zum Schweizer Pass behandelt. Eher hysterisch hingegen wirkten die Australier mit ihren grossen Ebola-Warnungen und einem speziellen Zusatzformular, das alle Einreisenden ausfüllen müssen.

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    Australien fürchtet sich vor Ebola.

  • Während man in Zürich als ankommender Passagier von muhenden Kühen und passenden Glockengeräuschen begrüsst wird, ertönen in Christchurch blökende Schafe aus dem Lautsprecher. Leider ohne passende Bilduntermalung.
  • Langstreckenflüge sind immer wieder eine gute Gelegenheit, verpasste Filme nachzuholen. Bei warens dieses Mal How To Train Your Dragon 2, Good Morning Vietnam, Skyfall, sowie Guardians Of The Galaxy. Wenig überraschend gefiel mir Good Morning Vietnam am besten dieser vier Filme.
  • WLANs an Flughäfen haben doch eher etwas Erratisches an sich. Während ich in Dubai und Christchurch keine Probleme hatte, konnte man sich in Melbourne zwar für das Gratis-WLAN anmelden, wurden dann aber immer wieder auf die Anmeldeseite zurückgeschickt. Whatsapp schien das hingegen nicht zu stören und funktionierte als einzige Anwendung auch so.
  • Keine drei Stunden nachdem ich erstmals neuseeländisches Festland betrat, durfte ich auch bereits das erste Erdbeben erleben. Schön gewackelt hats, aber mein Gastgeber hat mich gleich beruhigt, dass es sich nur um ein kleines, harmloses Beben handle. Man erinnere sich: Erst 2010 wurde Christchurch von einem Beben der Stärke 7,1 getroffen, die Schäden beliefen sich auf rund 4 Milliarden Schweizer Franken. Die mittlerweile über 10’000 (!) Nachbeben haben dazu an die 200 Todesopfer gefordert. Das benachbarte Grundstück meines Gastgebers ist unbewohnt, da das Haus einstürzte.