Assorted Bits & Pieces: Der Flug

Nun bin ich also erfolgreich auf meine Reise gestartet und in Christchurch in Neuseeland bei meinem Gastgeber angekommen. Viel gibt es natürlich noch nicht zu berichten, aber einige Dinge sind mir dennoch bereits aufgefallen, über die ich schreiben möchte.

  • In meiner Bildergalerie finden sich laufend neue Fotos. Grössere Updates werden meistens mit einem Eintrag hier verbunden sein, aber zwischendrin wird es auch vermutlich vorkommen, dass dort neue Bilder sind, ohne dass hier etwas steht.
  • Sicherheit wird offenbar auf jedem Flughafen der Welt gross geschrieben. Auf den vier Flughäfen, die sich auf meiner Route befanden, wurde in meinem Beisein nicht weniger als fünf mal mein Gepäck kontrolliert. Meistens waren dies die üblichen Handgepäckkontrollen, aber warum man dieses im selben Flughafen gleich zwei Mal anschauen muss, ist mir schleierhaft. Schon eher verstehen kann ich hingegen die Neuseeländer, die auch bei den alten Federn meines Huts und dem behandelten Holz meiner Tools ganz genau wissen wollten, worum es sich denn hierbei handle – Schokolade und Pralinen waren dagegen kein Problem und werden wie Standardinventar zum Schweizer Pass behandelt. Eher hysterisch hingegen wirkten die Australier mit ihren grossen Ebola-Warnungen und einem speziellen Zusatzformular, das alle Einreisenden ausfüllen müssen.

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    Australien fürchtet sich vor Ebola.

  • Während man in Zürich als ankommender Passagier von muhenden Kühen und passenden Glockengeräuschen begrüsst wird, ertönen in Christchurch blökende Schafe aus dem Lautsprecher. Leider ohne passende Bilduntermalung.
  • Langstreckenflüge sind immer wieder eine gute Gelegenheit, verpasste Filme nachzuholen. Bei warens dieses Mal How To Train Your Dragon 2, Good Morning Vietnam, Skyfall, sowie Guardians Of The Galaxy. Wenig überraschend gefiel mir Good Morning Vietnam am besten dieser vier Filme.
  • WLANs an Flughäfen haben doch eher etwas Erratisches an sich. Während ich in Dubai und Christchurch keine Probleme hatte, konnte man sich in Melbourne zwar für das Gratis-WLAN anmelden, wurden dann aber immer wieder auf die Anmeldeseite zurückgeschickt. Whatsapp schien das hingegen nicht zu stören und funktionierte als einzige Anwendung auch so.
  • Keine drei Stunden nachdem ich erstmals neuseeländisches Festland betrat, durfte ich auch bereits das erste Erdbeben erleben. Schön gewackelt hats, aber mein Gastgeber hat mich gleich beruhigt, dass es sich nur um ein kleines, harmloses Beben handle. Man erinnere sich: Erst 2010 wurde Christchurch von einem Beben der Stärke 7,1 getroffen, die Schäden beliefen sich auf rund 4 Milliarden Schweizer Franken. Die mittlerweile über 10’000 (!) Nachbeben haben dazu an die 200 Todesopfer gefordert. Das benachbarte Grundstück meines Gastgebers ist unbewohnt, da das Haus einstürzte.

Comment (1)

  1. […] habe bereits im letzten Eintrag erwähnt, dass Christchurch vor wenigen Jahren von einem schweren Erdbeben heimgesucht wurde. Beim […]

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