Roadtrip, Teil 1: Lake Tekapo, Lake Pukaki, Aoraki/Mount Cook, Queenstown

Während ich in Christchurch viel Zeit für den Blog verwenden konnte, hat sich das nun auf dem Roadtrip etwas geändert: Plätze mit gutem Internet und Strom sind rar, und das ist irgendwie auch gut so. Dadurch nehme ich mir nämlich endlich mal Zeit für mich selbst, zum Beispiel für ordentliche Mahlzeiten. Und ich meditiere öfter und viel intensiver als zuhause, auch das ist schön zu erleben. Unterwegs bin ich übrigens in einem Campervan, also einem Kombi mit eingebautem Bett. Dank Neuseelands Free-Camping-Gesetzen darf ich darin überall schlafen wo es nicht explizit verboten ist, also beispielsweise auch an vielen Seen und Flüssen. Hinfahren, parken, schlafen – So einfach isses.

Dafür bleibt mir weniger Zeit zum Schreiben. Aber fotografieren, das geht immer! Deshalb soll dieser Eintrag vor allem auf die rund 120 neu hochgeladenen Fotos hinweisen, die da wären…

  • Hike: Pinnacle’s Hut beim Mount Somers. Mein Gastgeber Kyle und sein Freund Botur (Gesprochen: Boady) zwangen mir eine Tageswanderung auf, eine gute Autostunde von Christchurch entfernt. Leider war es etwas sehr neblig, aber schön wars trotzdem.
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Von links: Ich, Kyle, Botur. Vor der Wanderung, muss man dazu erwähnen…

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Ein Wasserfall, der auch meine Linse etwas nass machte.

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Das Gästebuch der Pinnacle’s Hut.

  • Roadtrip: Christchurch – Lake Pukaki. Mit dem frisch gemieteten Auto gings los auf den Roadtrip: 3 Stunden Cruisen in der Abendsonne, hier und dort anhalten und die wunderbare Landschaft geniessen… Bis tief in die Nacht hinein, denn die Gegend um den Lake Tekapo  und den Lake Pukaki ist ein Reservat für dunklen Himmel, so dass man ohne grosse Mühe die Milchstrasse sieht und fotografisch einfangen kann.
Irgendwo zwischen Christchurch und Lake Tekapo.

Irgendwo zwischen Christchurch und Lake Tekapo.

Lake Tekapo des Abends

Lake Tekapo des Abends.

Die Milchstrasse und ein Stück von meinem Autodach. Irgendwas muss man ja als Stativ missbrauchen, wenn man kein echtes dabei hat.

Die Milchstrasse und ein Stück von meinem Autodach. Irgendwas muss man ja als Stativ missbrauchen, wenn man kein echtes dabei hat.

  • Hike: Mueller’s Hut beim Aoraki /Mount Cook. Den höchsten Berg Ozeaniens habe ich zwar nicht erklommen (das wäre bei 1500HM durch ewigen Schnee ohne Ausrüstung auch gar nicht so einfach), aber ihn bei einer Wanderung auch aus einer gewissen Höhe bestaunen dürfen, das konnte ich durchaus. Die 7 Stunden zur Mueller’s Hut hatten es mit 1100 Höhenmeter hoch und runter in sich, vor allem da der grösste Teil des Weges der brütenden Sonne exponiert war. Von ganz oben hab ich leider keine Fotos, da ich Depp unterwegs die Kamera liegengelassen hab – Ein freundlicher Mitwanderer brachte sie mir aber auf meinem Abstieg und seinem Aufstieg entgegen. Puh, Schwein gehabt! Zum Abschluss des anstrengenden Tages hab ich mich dann noch im türkisfarbenen Lake Pukaki abgekühlt.
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Ausblick auf das Dorf, dem Ausgangspunkt meiner Wanderung.

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Aoraki/Mount Cook und ich. Bald beste Freunde! (Oder sowas in der Art)

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Lake Pukaki, zu diesem Zeitpunkt geschätzte 19 Grad warm. Ganz angenehm nach all den Strapazen.

 

  • Roadtrip: Lake Pukaki – Queenstown – Te Anau. Die Central Lakes mit ihren vielen Gewässern und Pässen bilden eine wunderschöne Landschaft, die Fahrt vergeht wie im Flug! Queenstown selbst ist dann der kommerzielle Hub für abenteuerlustige Menschen: Von Bungeejumping über Skydiving bis Jetboot-Fahren und riesigen Canyon Swings gibt es hier alles für den Touri mit dem entsprechenden Bankkonto. Günstig sind all diese Aktivitäten nämlich nicht. Und wer errät nun, was davon ich heute Morgen selbst ausprobieren wollte? Die Aktivität musste dann leider abgesagt werden, aber ich habe vor, sie beim Fox Glacier nachzuholen… Stattdessen bin ich mit über 80km/h übers Wasser gefetzt und hab 360s gedreht. In einem Boot. Ja, das geht! Stichwort: Jetboat.
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Meditieren am Lake Dunstan. Das Foto ist natürlich gestellt, meditiert hab ich danach aber trotzdem.

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Aussicht in Queenstown.

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Strand und in Queenstown Gardens in… Wo wohl?

 

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