Roadtrip, Teil 2: Lake Te Anau, Milford Road, Haast, Fox & Franz Josef Glacier, Hokitika

In den letzten vier Tagen bin ich ein wenig Auto gefahren.

neuseeland

Durch das viele Fahren bin ich durchaus schon etwas reisemüde geworden. Die vielen grossartigen landschaftlichen Eindrücke werden durch die Dichte immer weniger beeindruckend. Vielleicht war mein Programm doch etwas gar ambitioniert? Die Anzahl Fotos und Zwischenstops hat jedenfalls abgenommen, auch wenn ich nicht denke, dass es an der Verfügbarkeit lag.

  • Roadtrip & Hike: Lake Te Anau – Milford Road – Lake Marian. Diese Strecke gilt als eine der schönsten überhaupt weltweit, und auch als ein an Berge gewöhnter Schweizer muss man sagen: Jup, stimmt wohl. Leider hatte ich mit dem Wetter etwas Pech, es war oft bewölkt und windig. Nebenbei herrschte in Milford Sound, der ersten Westküstenstadt meines Roadtrips, gerade Ebbe. So es dann auch nicht ganz so aus, wie man das aus der Google-Bildersuche kennt. Schön wars trotzdem, insbesondere die abschliessende Wanderung zum Lake Marian, bei der dann plötzlich wieder brütende Hitze herrschte. Unterwegs musste ich noch die Pfauenfeder meines geliebten Sommerhutes aussetzen, da sie sich nicht mehr aus eigener Kraft halten konnte.
  • Roadtrip: Te Anau – Blue Pools – Haast. Berge, Seen, gähn. Naja, fast. Nach 4-5 Tagen mit ausgesprochen schönen Seen und Bergen sucht man Abwechslung und findet: Das Meer! Zumindest fast, ich kam erst abends dort an. Unterwegs gabs dafür noch die Blue Pools, die so kitschig türkis sind, dass jeder künstliche Swimming Pool nur neidisch werden kann.
  • Roadtrip: Haast – Fox Glacier – Franz Josef Glacier – Hokitika. Noch in Haast selbst sass am Strassenrand ein Anhalter mit Flowersticks. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen, hielt an und fragte ihn, was er so geplant hatte. Stellte sich heraus, dass er wie ich nach Hokitika wollte. Also hab ich in mitgenommen, und es sollte sich lohnen: Wir hatten den ganzen Tag über, im Auto wie auch bei den Sights, gute und tiefe Gespräche über die Welt und das Leben und worüber halt man so quatscht, wenn man etwa 10 Stunden mit einem wildfremden Menschen verbringt.  Nebenbei haben wir zwei Gletschter besucht, die beide auf weniger als 300 Meter über Meer quasi mitten im Regenwald enden und deshalb sowohl durch ihre Lage beeindruckend wie auch besonders einfach zugänglich sind.
  • Roadtrip: Hokitika – Pancake Rocks – St Arnaud: Heute hab ich nicht vieles gesehen, dafür ein Naturwunder, für welches die Wissenschaft noch Erklärungen sucht: Die Pancake Rocks. Wer die Bilder sieht, erkennt sofort, warum sie so heissen. Wirklich eigenartige Kalksteine, diese Pancake Rocks!

Übrigens: Mir ist nach dem Hochladen aufgefallen, dass ich dieses Mal keinen manuellen Weissabgleich gemacht habe.  Falls die Fotos also leicht anders aussehen sollten als sonst, wisst ihr nun, wieso. 🙂

Und gleich noch ein übrigens: Reicht es euch eigentlich, die Bilder in der Galerie durchzuklicken, oder soll ich wieder einzelne Thumbnails hier verlinken?

Comment (1)

  1. […] Wie man der Karte in meinem letzten Post ansieht, bewege ich mich langsam wieder Richtung Christchurch. Dort muss ich am 19. Januar meinen gemütlichen Campervan wieder zurückgeben. Aber auch für diese 3 Tage ist noch einiges geplant: Morgen früh will ich hier in St Arnaud nochmal wandern gehen, nachdem mir das Wetter heute einen Strich durch die Rechnung machte und ich deshalb Arthur’s Pass gänzlich ausliess. Den Abend will ich dann in Blenheim verbringen, in der Hoffnung möglichst viel Bier von 8 Wired Brewing zu probieren… (Neuseeland ist übrigens bereits das Land, aus dem ich am meisten verschiedene Biere bewertet hab.) Am 18. sehe ich hoffentlich Wale und Delfine in Kaikoura, und dann gehts auch schon zurück nach Christchurch. […]

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