Tauchen in Bali: Sanur, Padang Bai und Tulamben

Direkt nach Bali.Play ging es für mich weiter, um endlich endlich endlich den Tauchschein fertig zu machen. Eine Tauchschule in Sanur, etwas weiter westlich gelegen, bot an, meine Ausbildung ab dem damaligen Stand weiterzuführen und direkt danach noch ein paar Tage Safari anzuhängen.

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Sonntag Morgen in Sanur am Strand

In Sanur hatten also meine ersten 2 Tauchgänge. Hier hatte ich auch noch meine Kamera dabei, weshalb alle Fotos von diesem Teil von hier stammen, und viele sind es nicht. Wir fuhren mit dem Boot etwas hinaus, führten alle Checks durch und sprangen ins Wasser. Wobei, springen ist nett ausgedrückt: Ich wurde mehr gestossen, rückwärts ins Wasser, den mit Mich-Rückwärts-Fallen-Lassen hab ichs nicht so. Nach einigen Übungen, die noch zur Ausbildung gehörten, ging es dann los zum spassigen Teil: Fische gucken! Und Korallen. Und Krebse. Und Moränen. Und… Ihr könnts euch ja vorstellen. Ja, tauchen ist mindestens so schön, wie man das aus Dokus im Fernsehen oder im IMAX-Kino kennt.

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3, 2, 1, los gehts! Und ja, der Bart ist mittlerweile etwas mächtiger geworden…

Höhepunkte an diesem Tag waren für mich die Clownfische in den Seeanemonen (Ja, ich habe Nemo gefunden!), Feuerfische, Flundern und Rochen, sowie Trompetenfische. Einfach mal bei der Wikipedia nachschauen, da finden sich zu allen Viechern haufenweise Bilder.

Am nächsten Tag ging es dann nach Padang Bai für die zwei letzten Tauchgänge der Ausbildung. Vieles hatten wir schon am Tag zuvor gesehen, aber hier gab es auch die berüchtigten Mantis Shrimps, zu denen The Oatmeal einen besonders schönen Comic gezeichnet hat. Daneben gabs mit Aalen, Kaiserfischen, Skorpionfischen, Kofferfischen und einem Kuhfisch aber auch sonst viel zu sehen. Und ja, die meisten dieser Fische sehen durchaus so aus, wie sie heissen…

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Materialcheck mit meiner Tauchlehrerin, Julie

Nach der Ausbildung standen nur noch Fun Dives an. Diese fanden dann im Norden von Bali in Tulamben statt. Als Attraktion gibt es dort nämlich ein Schiffswrack des amerikanischen Transportschiffs USAT Liberty, das im zweiten Weltkrieg von den Japanern erfolgreich torpetiert wurde. Schiffswracks bieten eine hervorragende Lebensgrundlage für Korallen und viele weitere Meeresbewohner, weshalb sie zu den beliebtesten Tauchzielen gehören.

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Ein Vulkan bei Sanur. Nein, ich kenne seinen Namen nicht und weiss auch sonst nix über ihn.

Um die Liberty hatte ich insgesamt 5 Tauchgänge, davon auch einen bei Sonnenuntergang und einen bei Sonnenaufgang. Zwar sieht man dann das übliche Spektakel am Horizont nicht, denn man gerade taucht, dafür zeigen sich zu diesen Tageszeiten auch ganz andere Fische als tagsüber. Ausserdem wirkt so ein Schiffswrack im Dunkeln plötzlich furchteinflössender als ein jahrmarktsübliche Geisterbahn, da sie ja doch von echtem Getier belebt wird…

Zur erwähnenswerten Meeresflora- und fauna gehören hier die beiden Schildkröten, die sich das Wrack zum Zuhause eingerichtet haben, sowie Stechrochen, Nacktkiemer, Barracudas, Sepien, Seegurken, Riesenmuscheln, Kardinalbarsche, Stachelmakrelen, Seenadeln sowie ein etwa 30-köpfiger Schwarm der eh schon riesigen Grünen Büffelkopf-Papageienfische. Und damit hat man noch lange nicht alles gesehen…

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