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Sommer 2015 – Ein Zwischenbericht

Ende Mai schrieb ich noch, dass der Sommer nun kommen könne, und nun ist er ja wirklich da! Nicht nur die letzten Tage waren heiss und schön, auch die bisherigen Auftritte in der Gegend waren gesegnet mit gutem Wetter.

Als erstes standen eine Menge Walking-Acts auf dem Programm, also einem kostümierten Bad in der ahnungslosen Menge an. Das Ensemble, das zusammenkam, sprühte vor Kreativität und Energie, wieder und wieder wurden neue Kombinationen ausprobiert und dem oft staunenden Publikum vorgeführt. Wir hatten unseren Spass daran, die Zuschauer sichtlich an ihre Grenzen zu bringen, ohne wirklich für Unmut zu sorgen. Dank dem Photobus gabs auch einige Bilder davon, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

40 Jahre Bertschinger Innenausbau AG

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40 Jahre Bertschinger Innenausbau AG

Als nächstes stand das Pachamama-Festival in Wald auf dem Programm. Klein, familientauglich und gemütlich sind die Adjektive, die dieses Festival beschreiben. Foyk bestritt in voller, vierköpfiger Formation die Feuershow und genoss den vielen warmen Applaus des Publikums. Lange nicht mehr hat ein choreographierter Auftritt so viel Spass gemacht! Auch hier sind einige Fotos entstanden:

Pachamama Festival 2015

Pachamama Festival 2015

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Pachamama Festival 2015

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Pachamama Festival 2015

Und dann war da noch die Fusion. Bilder und Videos soll es auch da noch geben, aber erhalten hab ich sie leider noch nicht. Dafür bin ich mit meinem neuen Levistick-Act ziemlich improvisiert am Open-Stage-Variete eingestiegen und konnte eine gelungene Show runterspielen. All dies war nur möglich dank des hervorragenden Platzes, den der deutsche Firespace e.V. wieder mal aufgezogen hat. Das Gelände war erneut wunderschön gestaltet, mit vielen Holzbänken, Teppichen, einem grossen Zelt, atmosphärischer Beleuchtung und einem gezimmerten Backstage-Bereich, der seinesgleichen sucht. Auch für die Feuerspieler war gesorgt: Eine perfekt ausgerüstete Dippingstation, jede Menge Safety und Löschdecken, und nicht zuletzt abgesperrte Bereiche, wo man sich in Ruhe auf die bevorstehende Performance vorbereiten konnte. Man wünscht sich, das hätte man überall so!

Und jetzt? Jetzt gehts erstmal zum One Love Festival nach Filisur, denn am Samstag Abend spielt dort das Magnetic Madness Ensemble eine Show, die sich gewaschen hat. Bilder und Videos? Gibts hoffentlich auch.

Spring Recap: Mai 2014

Der Mai hatte es dafür dann in sich: Gleich am ersten Wochenende trafen sich die Schweizer Feuerspieler zum ersten Swiss Flow Arts Retreat im Tessin, organisiert von Joseph und Thomas – Herzlichen Dank euch beiden! 4 Tage lang durften wir voneinander lernen, über die Schweizer Szene diskutieren, Pläne schmieden und Freundschaften knüpfen. Einige Sachen beginnen auch bereits Früchte zu tragen, und in mir schwebt immer noch die rpositive Energie, dass wir gemeinsam Vieles verwirklichen können. Zum Beispiel problemlos die ausstehenden Kosten des Retreats mit einer Kollekte nach einer Feuershow reinholen und dabei die gefühlt halbe Bevölkerung eines Bergtals zu begeistern.

Centro Arte, Cabbiolo, Mai 2014

Centro Arte, Cabbiolo, Mai 2014

Feuershow am Swiss Flow Arts Retreat. Mai 2014

Feuershow am Swiss Flow Arts Retreat. Mai 2014

Gleich das Wochenende darauf stand dann die FS-Con auf dem Programm. Die Convention findet auf dem wunderbaren Sensenstein bei Kassel statt, der wie gemacht für diese Convention ist: Grosse Rasenflächen, Zeltplatz zwischen schützenden Bäumen, Dreifachturnhalle mit ausreichend sanitären Anlagen, Essmöglichkeiten, und für die nicht so wetterfesten unter uns auch Mietszimmer. Wie immer war das Workshopprogramm mehr als voll, so dass man sich zu schmerzhaften Endscheidungen durchringen musste. Ich verfolgte dieses Mal vor allem Workshops, in denen an Bewegung und Ausdruck gearbeitet wurde. Meine Erfahrungen zeigen doch, dass man damit noch viel mehr herausholen kann als durch mehr Technik. Leider war dieses Wochenende ziemlich verregnet, so dass auch die Galashow in die Turnhalle verschoben musste und der legendäre FS-Con-Firespace nur spärlich bespielt wurde. Grosses Kompliment jedoch an die Gala-Acts, die fast alle klaglos auf Indoor und LED umgestiegen sind!

In der Zwischenzeit hat Foyk weiter an der Partnerpoi-Choreographie gefeilt, die dann Anfang Juni erstmals aufgeführt werden sollte. Also haben die beiden von uns, die die Choreo als erstes brauchten, flugs die finalen Details festgelegt und ordenlich geprobt, während wir anderen beiden eine Fächer-Choreo für einen anderen Auftritt auffrischten. Glücklicherweise wurde in dieser Zeit der Raum neben unserem Atelier gerade nicht gebraucht, so dass beide Paare parallel mit Musik proben konnten.

Ende Mai fand ausserdem der Departementsausflug des D-MATH statt: Wir besuchten das Weinbaumuseum auf der Halbinsel Au. Spannende Sache, dieser Weinbau, aber irgendwie liegt mir mittlerweile das Bierbrauen deutlich näher. Für den Preis einer guten Flasche Wein kriegt man einfach deutlich mehr Craft Beer der Qualität “Weltklasse”, welches erst noch in einer ungleich grösseren Vielfalt existiert. Item: Ich konnte den Ausflug nutzen, um erneut meine Ideen bezüglich der beruflichen Karriere bei den richtigen Personen platzieren und hoffe, dass das dann nächstes Jahr so klappt, wie ich mir das vorstelle. Daumen drücken ist angesagt!

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D-MATH Departementsausflug. Mai 2014


Du sagst, Du spürst nichts, aber Du wollest etwas spüren. Deine Worte drehen sich unaufhörlich in meinem Kopf. Was ist passiert, und warum? Du kannst nicht erklären, bietest Dein Mitleid an. Mehr kannst Du mir nicht geben, auch zu Deinem Bedauern.  Wir geben Uns Zeit, in der klammen Hoffnung, es führe zu mehr als nichts. 

Spring Recap: April 2014

Der April war für mich nach dem ereignisreicheren März durch Business as Usual geprägt.

In der Forschung haben wir mit dem letzten Projekt vor der Verteidigung angefangen, das bei Erfolg wohl wichtige Resultate liefern würde, aber dessen Ausgang auch reichlich unklar war und weiterhin ist.

Bei den Proben gings gut voran, wir begannen mit dem Schreiben einer neuen Partnerpoi-Choreographie, die uns noch auf Monate beschäftigen würde, aber dafür auch unser qualitativ hochstehendste Act bis dato ist. Nebenbei habe ich für den internen Datenaustausch einen kleinen Cloudservice auf meinem NAS eingerichtet, der sich als sehr praktisch erweist. Nie mehr E-Mails mit Anhängen um 10 Megabyte, kein “meine Dropbox ist voll”! Daneben gings an die ersten Proben zum Glockenspieler, der langsam Form annahm: Weniger Story, (noch) mehr Anarchie und Chaos! Ich bin gespannt, wie das schlussendlich aussehen wird, aber bombastisch wird es auf jeden Fall. 🙂 Und achja, dann gabs da noch Verhandlungen zu einem geheimen Projekt, zu dem ich leider nichts sagen darf, aber sicherlich den bisherigen Höhepunkt unseres bisherigen Schaffens darstellen wird. Man wird sehen.

Und sonst? Ich war an zwei Wochenenden auf sehr schönen Geburstagsparties mit tollen Menschen und guter Stimmung. Ihr könnt gerne wieder mal sowas organisieren, Lukas und Mariane 🙂


Die anfängliche Euphorie schwindet, ein Schatten lauert. Warum tust Du Dir das an? Du erklärst, ich versuche zu verstehen und akzeptiere. Aber Wir lassen uns davon nicht beirren und schwimmen weiter, lassen Uns treiben, ins Ungewisse. Wo wird die Reise hingehen? Wir wissen es nicht, aber stören tut Uns das auch nicht, denn all das war Teil des Plans.