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Fusion Firespace 2015

Auch der längste Sommer geht irgendwann mal vorbei. Aber er war ja auch wirklich schön, nicht wahr? Ich habe jedenfalls keinen Grund zur Klage und durfte viele schöne Stunden geniessen. Manch eine davon wurde auch auf die eine oder andere Art festgehalten. Und jetzt, wo die die ganzen Filmer und Fotografen langsam wieder zuhause sind und ihr Material bearbeiten, tauchen hier und da Videos auf, die manchmal auch meine Auftritte beinhalten.

So habe ich euch doch mal von der Fusion vorgeschwärmt, vielleicht erinnert ihr euch. Der gute Tim hat alle Abende gefilmt und mittlerweile zwei Videos vom diesjähirgen Firespace geschnitten, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Das erste Video beinhaltet die Auftritte von Thomas und mir am Variété und der Galashow, das zweite Video ist ein allgemeinerer Zusammenschnitt von Aufbau des Spaces bis wohligen Ausklang zum Schluss des Festivals.

Mein Hut hat keine Ecken: Ein Nachruf

Das erste Mal gesehen und sogleich erstanden habe ich dich vor 2 Jahren auf der Fusion. Keck lagst du ganz oben auf der Zeltverstrebung dieses Kleiderstandes vor dem Trancefloor. Ich liess dich mir reichen, setzte dich behutsam auf, und schon war mir klar,  dass du mein werden solltest. Seither hast du mich treu begleitet. Doch nun bist du verschwunden.

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In den 2 Jahren bist du weiter herumgekommen als mancher Mensch, durftest 15 Länder auf 4 Kontinenten bereisen. Die Jahre machten sich bemerkbar, du warst zum Schluss bereits etwas zerzaust und in einer Grundform etwas geknickt, die Federn gebrochen. Aber das machte dich nur um so liebenswerter. Weder die heftigen Winde vor der Küste Marseilles oder im herbstlichen Sydney, noch die brütende Hitze von Kalifornien oder der Wüste Dubais konnten dir etwas anhaben. Nein, du hast die Sonne stoisch ertragen und mich vor ihr beschützt. Auch der Monsunregen von Singapur und die Urwälder Australiens beeindruckten dich nicht. Du nahmst die Nässe für mich auf und liessest mich trocken.

Manch Einer beneidete mich um dich. Du warst beliebt, durftest viele Häupter schmücken, und dabei warst du so höflich und zuvorkommend, dass du fast jeden deiner Träger glücklich und optisch interessant machtest. Auch als das soweit führte, dass du Stunden, Tage, ja fast Wochen einen fremden Skalp bedecktest, murrtest du nicht. Stattdessen sassest du da und tatest, was du am besten konntest: Du machtest Menschen glücklich.

Kürzlich, als wir wieder auf der Fusion waren, haben wir deine Hutmacherin getroffen. Sie war erfreut über deine weiten Reisen, neidisch gar auf deine zahllosen Erlebnisse. Und doch, vielleicht war es ein schlechtes Omen, deine Schöpferin wieder zu treffen? Im menschlichen, christlichen Glauben trifft man seinen Schöpfer ja erst nach dem Tod, im Englischen ist “to meet your maker” gar ein geflügtes Wort für das Ableben.

Und nun ist es also passiert: Ich habe dich verloren. Unwiederbringlich liegengelassen in einem unscheinbaren und deshalb unauffindbaren Restaurant im italienischen Südtirol.

Machs gut, mein lieber Hut.

Sommer 2015 – Ein Zwischenbericht

Ende Mai schrieb ich noch, dass der Sommer nun kommen könne, und nun ist er ja wirklich da! Nicht nur die letzten Tage waren heiss und schön, auch die bisherigen Auftritte in der Gegend waren gesegnet mit gutem Wetter.

Als erstes standen eine Menge Walking-Acts auf dem Programm, also einem kostümierten Bad in der ahnungslosen Menge an. Das Ensemble, das zusammenkam, sprühte vor Kreativität und Energie, wieder und wieder wurden neue Kombinationen ausprobiert und dem oft staunenden Publikum vorgeführt. Wir hatten unseren Spass daran, die Zuschauer sichtlich an ihre Grenzen zu bringen, ohne wirklich für Unmut zu sorgen. Dank dem Photobus gabs auch einige Bilder davon, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

40 Jahre Bertschinger Innenausbau AG

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Als nächstes stand das Pachamama-Festival in Wald auf dem Programm. Klein, familientauglich und gemütlich sind die Adjektive, die dieses Festival beschreiben. Foyk bestritt in voller, vierköpfiger Formation die Feuershow und genoss den vielen warmen Applaus des Publikums. Lange nicht mehr hat ein choreographierter Auftritt so viel Spass gemacht! Auch hier sind einige Fotos entstanden:

Pachamama Festival 2015

Pachamama Festival 2015

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Pachamama Festival 2015

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Pachamama Festival 2015

Und dann war da noch die Fusion. Bilder und Videos soll es auch da noch geben, aber erhalten hab ich sie leider noch nicht. Dafür bin ich mit meinem neuen Levistick-Act ziemlich improvisiert am Open-Stage-Variete eingestiegen und konnte eine gelungene Show runterspielen. All dies war nur möglich dank des hervorragenden Platzes, den der deutsche Firespace e.V. wieder mal aufgezogen hat. Das Gelände war erneut wunderschön gestaltet, mit vielen Holzbänken, Teppichen, einem grossen Zelt, atmosphärischer Beleuchtung und einem gezimmerten Backstage-Bereich, der seinesgleichen sucht. Auch für die Feuerspieler war gesorgt: Eine perfekt ausgerüstete Dippingstation, jede Menge Safety und Löschdecken, und nicht zuletzt abgesperrte Bereiche, wo man sich in Ruhe auf die bevorstehende Performance vorbereiten konnte. Man wünscht sich, das hätte man überall so!

Und jetzt? Jetzt gehts erstmal zum One Love Festival nach Filisur, denn am Samstag Abend spielt dort das Magnetic Madness Ensemble eine Show, die sich gewaschen hat. Bilder und Videos? Gibts hoffentlich auch.

Ich bin (fast) da, der Sommer kann kommen

Heute fahre ich also nach Hause. Der geneigte Leser mag sich die Frage stellen, wodurch sich meine Heimkehr denn auf dieses heutige Datum bedingt. Diese Frage ist in der Tat berechtigt, trete ich doch meine nächste Arbeitsstelle erst im August an und verfüge auch über die nötigen finanziellen Mittel, dass ich die Reise nicht jetzt zu Ende kommen lassen müsste. Der Grund ist also nicht bei den üblichen Reiseabbruchkriterien zu suchen.

Und dann erinnert man sich daran, dass ich dieser Blog ja einen Untertitel trägt. “Abenteuer aus der Welt eines Feuerkünstlers”. Abenteuer habe ich in den letzten Monaten in Hülle und Fülle erlebt und von einigen auch berichtet, aber der Feuerspieler blieb etwas oft auf der Strecke. Dies hole ich nun nach, mein Kalender ist reichlich voll. Zu sehen gibts mich diesen Sommer an folgenden Veranstaltungen:

Ausserdem sind einige Conventions geplant:

Ich fürchte, mir wird nicht langweilig.