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Am Ziel: Cairns und der Daintree-Regenwald

Schliesslich erreichte ich nach gut 5 Wochen und etwa 6’000 Kilometern die letzte Destination meines Roadtrips: Cairns. In der Gegend hier wollte ich etwas mehr als eine Woche verbringen, um erst den Daintree National Park mit darin liegendem Regenwald zu besuchen und dann Tauchen zu erlernen.

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Daintree. In der Tat, es ist ein tropischer Regenwald, mit Lianen und allem was dazugehört.

Es war ein regenreicher und stürmischer Tag, als ich ankam: Zyklon Nathan sorgte schon seit Tagen für eine angespannte Stimmung, da er beim ersten Anlauf Richtung Küste doch noch einmal abdrehte. Das bedeutete aber auch, dass die nächsten paar Tage vermutlich ruhig und trocken sein sollten. Ideal für einige Wanderungen im Regenwald also.

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Snapper Island und das Delta des Daintree Rivers

Zum Daintree Rainforest gibt es auch wieder einige aussergewöhnliche Fakten zu berichten: So gilt er mit einem Alter von über 100 Millionen Jahren als der älteste Regenwald der Erde und wird von einigen prähistorischen Pflanzen bewohnt. Evolution zum Anfassen quasi!  Wobei: Anfassen ist keine besonders schlaue Idee, denn in diesem Regenwald sind nicht nur die Tiere, sondern auch die meisten Pflanzen mit Stacheln und Haken aller Grössen ausgerüstet. Es empfiehlt sich, lange und nicht zu dünne Kleidung zu tragen, wenn man eine Wanderung ohne Kratzer überstehen will.

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Auch die Küste hat es in sich: Dank Krokodilen und Quallen sollte man besser nicht am Strand schwimmen gehen.

Aber das ist nicht das einzige Unangenehme in diesem Wald: Offenbar sind Wanderungen zu dieser Jahreszeit nicht besonders beliebt, sodass alle Wege voll mit Spinnennetzen sind. Nach ein paar hundert abgeräumten Netzen entwickelt man dann aber doch eine gewisse Toleranz, sind doch die meisten Netze von kleinen, ungefährlichen Spinnen gewoben. Hab ich gesagt “die meisten”? Ja, ich meinte es so:

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Diese Nephila Pilipes, auch bekannt als Giant Golden Orb Weaver, die sich gerade gehäutet hat, hat die überschaubare Körperlänge von ca. 6cm und Beinlänge von ca. 12cm und ist damit eine der grössten Spinnen der Welt. Und sie ist giftig, aber nicht tödlich. Und ich bin in ihr Netz reingelatscht, ohne dass etwas passiert ist…

Daneben gabs noch diverse Vögel, unter anderem ein seltenes Cassowary, Kookabooras und Kingfisher… Und Käfer.

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Keine Ahnung, wie dieser nette kleine Käfer heisst, aber sein Körper war so gross wie mein Daumen und die Antennen zwischen 10 und 15 cm lang. Niedlich, nicht wahr?

Gefunden habe ich diese Tiere übrigens auf der Wanderung zum Mount Sorrow Outlook. Dieser Aussichtspunkt liegt auf über 600 Metern Höhe, aber weniger als 4 Kilometer von der Strasse entfernt, was zu einer entsprechend steilen und anstrengenden Wanderung führt. Und ganz ungefährlich ist sie auch nicht, es sind offenbar schon mehrere Male Personen spurlos verschwunden. Aber vielleicht hängt das ja auch damit zusammen, dass es die offizielle Empfehlung ist, seine Fäkalien mindestens 100 Meter vom Wanderweg weit vergraben soll. Bei einem dichten Urwald in steilem Geläden ist es natürlich eine prächtige Idee, sich so weit vom markierten Weg zu entfernen, denn zurück findet man sicherlich nicht mehr…

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Ausblick vom Mount Sorrow Outlook, mit einem der zahllosen Schmetterlinge des Daintree Nationalparks.

Nach den zwei Tagen im Regenwald fuhr ich zurück nach Cairns. Die nächsten 5 Tage wollte ich einen Tauchkurs absolvieren: Die ersten 2 Tage theoretische Grundlagen und erste Praxis um präparierten Swimming Pool, gefolgt von 3 Tagen draussen im Great Barrier Reef. Die 2 Tage in der Tauchschule absolvierte ich mühelos, aber schon bald war klar: Zyklon Nathan stand wieder vor der Tür und verunmöglichte es, auf den Ozean raus zu fahren. Immerhin ist die bisherige Schulung nicht vergebens: Ich kann die Schulungstauchgänge im Meer draussen dann auf Bali absolvieren, ohne nochmal durch das ganze Programm gehen zu müssen.

Von Nathan selbst hat man dann in Cairns allerdings kaum etwas gespürt: Er traf deutlich weiter nördlich auf dem Kontinent ein, wodurch die Absage der Tour etwas seltsam erscheint, herrschte hier in Cairns doch durchgehend schönes Wetter. Auf den Inseln draussen soll es aber ordentlich getobt haben. Wie auch immer, ich genoss die freien Tage mit erneutem Faulenzen, etwas Baden im Pool, Bücher lesen, und nicht zuletzt: Bloggen.

Mehr Bilder aus dem Daintree Nationalpark gibts wie immer in der Galerie, dieses Mal deren 30.

Bilder statt Worte [Updated]

  • Lake Hume, Mount Granya, Holbrook: 14 Fotos, mit einem See voller Bäume und vielen Spinnen. Und einem gestrandeten U-Boot.
  • Blue Mountains, mit Three Sisters und Wentworth Falls: 48 Fotos, in einem Canyon mit bläulichem schimmerndem Wald, vielen Felsen und Wasserfällen.
  • Sydney: 27 Fotos, mit dem Coogee Beach, dem Museum of Contemporary Art, dem Opera House und der Cricketweltmeisterschaft. Sic!
  • Newcastle: [20 Fotos 33 Fotos], mit Stephan, vielen Strandfotos und etwas Getier, das dort kreucht und fleucht.

Update: 13 weitere Bilder von einem Sonnenaufgang in Newcastle.

Eine Wanderung und eine Party

Melbourne befindet sich nahe (heisst hier: In 250 km Entfernung) am südlichsten Punkt des australischen Festlandes, der wiederum in einem Nationalpark, Wilsons Promontory, liegt. Ich wollte schon länger eine etwas ausgiebigere Wanderung unternehmen, die auch mal mehr als nur einen Tag dauert. Ich beschloss, eben diesen südlichsten Punkt zu besuchen: Wenn ich am ersten Tag gegen Mittag beim Parkplatz ankommen sollte, müssten die mit 4,5 Stunden angegebenen 12 km doch eigentlich ganz gut machbar sein… Tags darauf wären dann 7 km zum South Point und zurück sowie die 12 km zurück zum Parkplatz angesagt.

Der erste Tag der Wanderung verlief dann auch wie am Schnürchen: Wie von Neuseeland gewohnt waren die 4,5 Stunden äusserst grosszügig berechnet, so dass ich trotz Nachmittagshitze und einigen Pausen bereits nach 3,5 Stunden am Campingplatz ankam. Leider war der Wanderweg dort hin ziemlich enttäuschend, bewegte ich mich doch ausschliesslich auf breiten, Jeep-tauglichen Kiesstrassen und äusserst grosszügig angelegten, mehr als einen Meter breiten Buschwegen. Noch bei guten Kräften und hungrig nach einer grösseren Herausforderung überlegte ich mir nun, die Wanderung etwas zu erweitern: Ich könnte ja bereits jetzt am Abend noch zum Sonnenuntergang zum South Pount gehen und am nächsten Tag den Rückweg etwas verlängern. In Gesprächen mit anderen Wanderern liess ich mich jedoch von einer anderen Idee überzeugen: Etwas weiter weg lag das typische Ziel von Wanderungen in diesem Nationalpark geben, der Leuchtturm. Das würde die 7 km auf 12 erhöhen.

Ich änderte also meine Pläne, ging früh schlafen und startete zeitig auf die 24 Kilometer, die heute vor mir lagen. In der Zwischenzeit musste ich auch feststellen, dass ich an meiner Essensplanung durchaus noch etwas feilen kann. die Snacks und das Brot gingen ganz gut auf, aber bei den Brotbeilagen war ich mit Hummus, Käse, Erdnusbutter und Pesto etwas gar grosszügig. Eins davon hätte auch gereicht, und so schleppte ich einige Kilo zu viel durch den Nationalpark. Meine Wasserrechnung ging mit 6 Litern für 1,5 Tage aber sehr gut auf, und auch sonst brauchte ich fast alles mitgebrachte.

Der Abschnitt zum Leuchtturm und zurück war dann durchaus etwas interessanter, aber auch dieser Weg und der Leuchtturm konnten mich nicht wirklich begeistern. Vielleicht bin ich doch schon etwas verwöhnt vom deutlich spektakuläreren Neuseeland und dem roten Zentrum Australiens? Ein paar wenige Fotos gabs trotzdem, aber ich war mehr mit Rucksacktragen als mit Fotografieren beschäftigt. Immerhin gabs allerlei wildes Getier: Ich schreckte (wieder mal) ein Wallaby auf, sah das erste Mal Schlangen in der freien Wildbahn (mindestens eine davon potentiell lebensgefährlich) und entdeckte Echsen und Vögel in allen Grössen und Farben. [7 Fotos]

Am späten Nachmittag traf ich hundemüde, aber glücklich über meine erste total unabhängige zweitägige Wanderung, wieder beim Parkplatz ein. Und nun, wohin? Ich war etwas unschlüssig. Zurück in die Stadt? Doch mal an den Strand? Mehr Wanderungen? Der Südküste entlang Richtung Sydney losfahren? Keine der Optionen machte mich wirklich glücklich. Ich erinnerte mich daran, dass bei meinen Gastgebern in Melbourne eine Party stattfinden sollte. Ich war mir zwar nicht so sicher, ob ich nach der ausgiebigen Wanderung und der langen Autofahrt (250 km, man erinnere sich) noch viel von der Party haben würde, aber nachdem ich seit den Festivals in Neuseeland keine tolle Fete mehr hatte, sehnte ich mich nach dicken Bässen und ausgelassener Stimmung. Ausserdem hatte ich mich tags zuvor nicht richtig von meinen Gastgebern verabschieden können…

Ich fuhr also wieder nach Melbourne. Ich traf recht früh ein, was mir die Gelegenheit für eine wohl verdiente wie auch dringend benötigte Dusche gab, zog die ausgefallenste Kleidung meiner spärlichen Reisegarderobe an, und liess michauf der Party einfach treiben. Und tatsächlich war diese Party genau das, was ich brauchte: Ich frage mich ja, woher ich diese Energiereserven nahm, hätte doch nach der langen Wanderung und der Autofahrt nicht mehr viel Kraft übrig bleiben sollen, aber ich tanzte trotzdem bis tief in die Nacht und legte mich erst gegen 4 Uhr früh schlafen. Ein rundum erfüllender Tag ging zu Ende.

Roadtrip, Teil 3: Mount Roberts, Lake Rotoiti, Ozeanbewohner und Kaikoura

Nach über 2500 km auf der Strasse in 10 Tagen ist mein Roadtrip nun beendet, in wenigen Stunden gebe ich den Mietwagen zurück und fahre auch gleich los zum ersten Festival! Diese letzten 2 Tage hatten es aber noch ganz schön in sich:

  • Hike: Mount Roberts, Lake Rotoiti. Die letzte Tageswanderung führte mich zu einem wundervollen Aussichtspunkt, das Wetter trug das Seinige dazu bei, um wunderbare Landschaftsfotos zu schiessen. Dazu alles voller frischem Morgentau, ein Traum für den Hobbyfotografen und -wanderer.
  • Whale Watching, Kaikoura. Als letztes Event hatte ich eine Whale Watching Tour in Kaikoura gebucht. Ebenfalls bei strahlendem Sonnenschein, aber ziemlich windigen Verhältnissen (eigentlich etwas, was für mich kaum noch speziell ist, denn windig ists hier immer), ging es mit einem Schiff raus auf den Ozean. Ob wir wohl einen Wal zu sehen bekommen würden? Es habe hier in der Nähe meistens zwei Pottwale, man sehe sie sehr häufig. Tatsächlich hatte ein weiteres Boot, das vor uns auslief, auch bereits einen gefunden. So fanden wir den Wal also auch problemlos, ein 20 Meter langer Pottwal… Sehr beeindruckend! Danach war die Tour aber noch nicht zu Ende: Wir besuchten noch einen Delfinschwarm, der nach einigem Zögern und Herantasten dann doch noch die viel gerühmte akrobatische Verspieltheit demonstrierte. Zum Schluss gabs dann noch den einen oder anderen Seelöwen sowie angeblich einige Quallen, die ich aber nicht entdeckte. Aber ich hatte ja auch so viel ozeanisches Wildlife auf nächster Nähe betrachten dürfen.

So, aber nun sag ich erstmal Tschüss und bis bald! Bis am 4. Februar treibe ich mich auf Festivals herum, Laptop und Kamera bleiben hier in Christchurch. Man liest sich.

Roadtrip, Teil 2: Lake Te Anau, Milford Road, Haast, Fox & Franz Josef Glacier, Hokitika

In den letzten vier Tagen bin ich ein wenig Auto gefahren.

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Durch das viele Fahren bin ich durchaus schon etwas reisemüde geworden. Die vielen grossartigen landschaftlichen Eindrücke werden durch die Dichte immer weniger beeindruckend. Vielleicht war mein Programm doch etwas gar ambitioniert? Die Anzahl Fotos und Zwischenstops hat jedenfalls abgenommen, auch wenn ich nicht denke, dass es an der Verfügbarkeit lag.

  • Roadtrip & Hike: Lake Te Anau – Milford Road – Lake Marian. Diese Strecke gilt als eine der schönsten überhaupt weltweit, und auch als ein an Berge gewöhnter Schweizer muss man sagen: Jup, stimmt wohl. Leider hatte ich mit dem Wetter etwas Pech, es war oft bewölkt und windig. Nebenbei herrschte in Milford Sound, der ersten Westküstenstadt meines Roadtrips, gerade Ebbe. So es dann auch nicht ganz so aus, wie man das aus der Google-Bildersuche kennt. Schön wars trotzdem, insbesondere die abschliessende Wanderung zum Lake Marian, bei der dann plötzlich wieder brütende Hitze herrschte. Unterwegs musste ich noch die Pfauenfeder meines geliebten Sommerhutes aussetzen, da sie sich nicht mehr aus eigener Kraft halten konnte.
  • Roadtrip: Te Anau – Blue Pools – Haast. Berge, Seen, gähn. Naja, fast. Nach 4-5 Tagen mit ausgesprochen schönen Seen und Bergen sucht man Abwechslung und findet: Das Meer! Zumindest fast, ich kam erst abends dort an. Unterwegs gabs dafür noch die Blue Pools, die so kitschig türkis sind, dass jeder künstliche Swimming Pool nur neidisch werden kann.
  • Roadtrip: Haast – Fox Glacier – Franz Josef Glacier – Hokitika. Noch in Haast selbst sass am Strassenrand ein Anhalter mit Flowersticks. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen, hielt an und fragte ihn, was er so geplant hatte. Stellte sich heraus, dass er wie ich nach Hokitika wollte. Also hab ich in mitgenommen, und es sollte sich lohnen: Wir hatten den ganzen Tag über, im Auto wie auch bei den Sights, gute und tiefe Gespräche über die Welt und das Leben und worüber halt man so quatscht, wenn man etwa 10 Stunden mit einem wildfremden Menschen verbringt.  Nebenbei haben wir zwei Gletschter besucht, die beide auf weniger als 300 Meter über Meer quasi mitten im Regenwald enden und deshalb sowohl durch ihre Lage beeindruckend wie auch besonders einfach zugänglich sind.
  • Roadtrip: Hokitika – Pancake Rocks – St Arnaud: Heute hab ich nicht vieles gesehen, dafür ein Naturwunder, für welches die Wissenschaft noch Erklärungen sucht: Die Pancake Rocks. Wer die Bilder sieht, erkennt sofort, warum sie so heissen. Wirklich eigenartige Kalksteine, diese Pancake Rocks!

Übrigens: Mir ist nach dem Hochladen aufgefallen, dass ich dieses Mal keinen manuellen Weissabgleich gemacht habe.  Falls die Fotos also leicht anders aussehen sollten als sonst, wisst ihr nun, wieso. 🙂

Und gleich noch ein übrigens: Reicht es euch eigentlich, die Bilder in der Galerie durchzuklicken, oder soll ich wieder einzelne Thumbnails hier verlinken?

Roadtrip, Teil 1: Lake Tekapo, Lake Pukaki, Aoraki/Mount Cook, Queenstown

Während ich in Christchurch viel Zeit für den Blog verwenden konnte, hat sich das nun auf dem Roadtrip etwas geändert: Plätze mit gutem Internet und Strom sind rar, und das ist irgendwie auch gut so. Dadurch nehme ich mir nämlich endlich mal Zeit für mich selbst, zum Beispiel für ordentliche Mahlzeiten. Und ich meditiere öfter und viel intensiver als zuhause, auch das ist schön zu erleben. Unterwegs bin ich übrigens in einem Campervan, also einem Kombi mit eingebautem Bett. Dank Neuseelands Free-Camping-Gesetzen darf ich darin überall schlafen wo es nicht explizit verboten ist, also beispielsweise auch an vielen Seen und Flüssen. Hinfahren, parken, schlafen – So einfach isses.

Dafür bleibt mir weniger Zeit zum Schreiben. Aber fotografieren, das geht immer! Deshalb soll dieser Eintrag vor allem auf die rund 120 neu hochgeladenen Fotos hinweisen, die da wären…

  • Hike: Pinnacle’s Hut beim Mount Somers. Mein Gastgeber Kyle und sein Freund Botur (Gesprochen: Boady) zwangen mir eine Tageswanderung auf, eine gute Autostunde von Christchurch entfernt. Leider war es etwas sehr neblig, aber schön wars trotzdem.
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Von links: Ich, Kyle, Botur. Vor der Wanderung, muss man dazu erwähnen…

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Ein Wasserfall, der auch meine Linse etwas nass machte.

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Das Gästebuch der Pinnacle’s Hut.

  • Roadtrip: Christchurch – Lake Pukaki. Mit dem frisch gemieteten Auto gings los auf den Roadtrip: 3 Stunden Cruisen in der Abendsonne, hier und dort anhalten und die wunderbare Landschaft geniessen… Bis tief in die Nacht hinein, denn die Gegend um den Lake Tekapo  und den Lake Pukaki ist ein Reservat für dunklen Himmel, so dass man ohne grosse Mühe die Milchstrasse sieht und fotografisch einfangen kann.
Irgendwo zwischen Christchurch und Lake Tekapo.

Irgendwo zwischen Christchurch und Lake Tekapo.

Lake Tekapo des Abends

Lake Tekapo des Abends.

Die Milchstrasse und ein Stück von meinem Autodach. Irgendwas muss man ja als Stativ missbrauchen, wenn man kein echtes dabei hat.

Die Milchstrasse und ein Stück von meinem Autodach. Irgendwas muss man ja als Stativ missbrauchen, wenn man kein echtes dabei hat.

  • Hike: Mueller’s Hut beim Aoraki /Mount Cook. Den höchsten Berg Ozeaniens habe ich zwar nicht erklommen (das wäre bei 1500HM durch ewigen Schnee ohne Ausrüstung auch gar nicht so einfach), aber ihn bei einer Wanderung auch aus einer gewissen Höhe bestaunen dürfen, das konnte ich durchaus. Die 7 Stunden zur Mueller’s Hut hatten es mit 1100 Höhenmeter hoch und runter in sich, vor allem da der grösste Teil des Weges der brütenden Sonne exponiert war. Von ganz oben hab ich leider keine Fotos, da ich Depp unterwegs die Kamera liegengelassen hab – Ein freundlicher Mitwanderer brachte sie mir aber auf meinem Abstieg und seinem Aufstieg entgegen. Puh, Schwein gehabt! Zum Abschluss des anstrengenden Tages hab ich mich dann noch im türkisfarbenen Lake Pukaki abgekühlt.
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Ausblick auf das Dorf, dem Ausgangspunkt meiner Wanderung.

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Aoraki/Mount Cook und ich. Bald beste Freunde! (Oder sowas in der Art)

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Lake Pukaki, zu diesem Zeitpunkt geschätzte 19 Grad warm. Ganz angenehm nach all den Strapazen.

 

  • Roadtrip: Lake Pukaki – Queenstown – Te Anau. Die Central Lakes mit ihren vielen Gewässern und Pässen bilden eine wunderschöne Landschaft, die Fahrt vergeht wie im Flug! Queenstown selbst ist dann der kommerzielle Hub für abenteuerlustige Menschen: Von Bungeejumping über Skydiving bis Jetboot-Fahren und riesigen Canyon Swings gibt es hier alles für den Touri mit dem entsprechenden Bankkonto. Günstig sind all diese Aktivitäten nämlich nicht. Und wer errät nun, was davon ich heute Morgen selbst ausprobieren wollte? Die Aktivität musste dann leider abgesagt werden, aber ich habe vor, sie beim Fox Glacier nachzuholen… Stattdessen bin ich mit über 80km/h übers Wasser gefetzt und hab 360s gedreht. In einem Boot. Ja, das geht! Stichwort: Jetboat.
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Meditieren am Lake Dunstan. Das Foto ist natürlich gestellt, meditiert hab ich danach aber trotzdem.

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Aussicht in Queenstown.

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Strand und in Queenstown Gardens in… Wo wohl?