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A Spontaneous Invitation

As I started my drive from Byron Bay to Brisbane I noticed a hitchhiker. She looked colourful and happy. I stopped and asked where she was headed. After she explained the local geography to me we agreed that Mullumbimby would not be much of a detour for me, and somehow that name rang a bell within me anyway; I invited her to come with me.

On our way we told each other of our homes and what keeps us going. She concluded that I would absolutely have to visit the Crystal Castle, just 10 minutes from Mullumbimby by car. It wasn’t something I had planned for, but still: I followed her invitation to explore. And what I have found! It starts with this quote from Oriah Mountain Dreamer’s The Invitation.


 

It doesn’t interest me what you do for a living. I want to know what you ache for and if you dare to dream of meeting your heart’s longing.

It doesn’t interest me how old you are. I want to know if you will risk looking like a fool for love, for your dream, for the adventure of being alive.

It doesn’t interest me what planets are squaring your moon. I want to know if you have touched the center of your own sorrow, if you have been opened by life’s betrayals or have become shrivelled and closed from fear of further pain.

I want to know if you can sit with pain, mine or your own, without moving to hide it, or fade it, or fix it.

I want to know if you can be with joy, mine or your own; if you can dance with the wildness and let the ecstasy fill you to the tips of your fingers and toes without cautioning us to be careful, be realistic, remember the limitations of being human.

It does’nt interest me if the story you are telling me is true. I want to know if you can disappoint another to be true to yourself. If you can bear the accusation of betrayal and not betray your own soul. If you can be faithless and therefore trustworthy.

I want to know if you can see beauty even when it is not pretty every day. And if you can source your own life from its presence.

I want to know if you can live with failure, yours and mine, and still stand at the edge of the lake and shout to the silver of the full moon, ‘Yes.’

It doesn’t interest me to know where you live or how much money you have. I want to know if you can get up after the night of grief and despair, weary and bruised to the bone and what needs to be done to feed the children.

It doesn’t interest me who you know or how you came to be here. I want to know if you will stand in the center of the fire with me and not shrink back.

It doesn’t interest me where or what or with whom you have studies. I want to know what sustains you from the inside when all else falls away.

I want to know if you can be alone with yourself and if you truly like the company you keep in the empty moments.

Per Anhalter nach Christchurch: Teil 2

Ich sass also endlich, nach geschlagenen 6 Stunden Autostoppen und dem Aufgeben nahe, in einem Auto nach Christchurch. Die Fahrt verlief anfangs ohne grosse Ereignisse: Eine Snackpause hier, mal auftanken dort, Landschaften vorbeiziehen sehen, dazu etwas Musik im Hintergrund, typische Reisegespräche, manchmal etwas Regen, aber meistens Sonne. Insbesondere die Aussicht nach Überquerung des Louis Pass war überwältigend, und so fuhren wir sehr guter Stimmung und recht zügig Richtung Christchurch.

Dass wir etwas zu zügig unterwegs waren, ist mir zwar auch auf der Rückbank aufgefallen, aber ein Blick auf den Tacho sagte mir, dass nicht so viel schief gehen kann: Etwa 120 km/h bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h, auf leeren, breiten Strassen. Ich hatte es zwar nicht eilig, aber die beiden Jungs vorne würden ja schon wissen, was sie riskieren wollen und was nicht. Der Plan sah vor, dass mich die Jungs in Christchurch bei einem Freund abladen, dann zu einem Gratis-Campingplatz fahren und sich in den kommenden Tagen eine Arbeit suchen, denn sie waren quasi pleite. Also alles im Lot? Ich war müde und döste ein wenig.

Als ich wieder aufwachte, ergab sich ein deutlich anderes Bild: Rechts am Strassenrand ein Polizeiwagen mit Blaulicht, unser Fahrer etwas bleich, fluchend am Runterbremsen – Nach etwa 3-4 Sekunden zeigte der Tacho dann auch wieder nur 100 km/h an. “Now where are you going that you’re that much in a hurry?” – “Well, we’re going to Christchurch to camp and then find a job, we’re not that much in a hurry actually…”. Der Polizist war freundlich, aber bestimmt, und lies bei einer derart hohen Geschwindigkeitsübertretung – 150 km/h – wie zu erwarten kein Gnade walten. Fahrausweisentzug für 28 Tage, eine Busse von 630 Neuseelanddollar (ca. 450 Franken), bezahlbar ebenfalls innert 28 Tagen. Noch dazu konnte der Beifahrer auch nicht fahren, was dann hiess: Ich musste ran für den Rest der Strecke.

So fand ich mich also unverhofft hinterm Steuer eines Autos wieder. Ans Links-Fahren hatte ich mich bereits auf dem Roadtrip gewöhnt, aber nach 2500 Kilometern Automatik-Getriebe ist eine manuelle Schaltung erstmal eine ordentliche Umstellung für einen nicht besonders routinierten Fahrer wie mich. Ich hab also erst mal direkt vor den Augen des Polizisten den Motor einige Male abgewürgt und den Gang nicht gefunden – Ich hätte mich nicht gewundert, wenn er uns gleich nochmal angehalten hätte um mich zur Rede zu stellen.

Er liess uns jedoch ziehen, und nach einigen Minuten kam ich mit dem Schalthebel auf der ungewohnten linken Seite ganz gut klar. Bis Christchurch war es auch nicht mehr weit, weniger als 100 km. Für mich war die ganze Angelegenheit nicht so ein Problem, aber für die beiden Jungs schon, insbesondere für den Fahrer – Ohne Auto ist es doch nicht ganz so leicht, einen Job in der Industrie oder im Gewerbe zu finden, da öffentliche Verkehrsmittel in Neuseeland nicht weit verbreitet sind und eher sporadisch fahren. Dazu noch die Busse, die doch recht schnell beglichen werden musste… Ich war erstaunt, wie wenig sich die beiden über ihr selbstverschuldetes Unglück Sorgen machten, zeigten einen starken Willen, suchten neue Lösungen und lehnten finanzielle Hilfe ab, noch bevor ich das überhaupt ansprechen konnte.

Aber ich konnte ihnen immerhin mit dem Wagen helfen, und irgendwo würden sie ja auch übernachten müssen. Ich hatte noch 2 Tage Zeit in Christchurch und nicht viel geplant ausser organisatorische Dinge für Australien vorzubereiten. Der Plan wurde also notgedrungen wiefolgt abgeändert: Sie wollten sich ein Hostel suchen, in dem sie einige Wochen oder Monate bleiben und dabei hoffentlich den Wagen dort stehen lassen können. Es war jedoch bereits nach 20 Uhr; Alle Hostels waren entweder ausgebucht oder bereits nicht mehr bedient. Wir fuhren also erstmal zu meinem Freund, den ich bereits via SMS über mögliche Komplikationen warnte.

Bei ihm angekommen suchten die Jungs erst noch via Internet weitere Hostels, gaben es aber ziemlich bald wieder auf – Alles voll. Es bleib ihnen nicht viel anderes übrig, als eine Nacht im Auto zu übernachten und am nächsten Morgen erneut das Glück zu suchen. Glücklicherweise stand der Wagen auf einem Privatgrundstück, denn in den Städten ist Freedom Camping, wozu auch Übernachten im Auto gehört, verboten – Und noch mehr Ärger mit der Polizei wollte in diesem Moment niemand.

So endete ein ziemlich verrückter Tag – Für mich, wie auch für die beiden Jungs. Sie fanden dann übrigens am nächsten Morgen recht schnell ein Hostel. Ich fuhr sie hin, verabschiedete mich und machte mich auf, die Innenstadt von Christchurch aufzusuchen.

Mein erstes Mal: Reisen per Anhalter

In vielen Gesprächen mit Reisenden,  vor allem denjenigen jüngeren Alters, wurde mir gesagt, dass es in Neuseeland ziemlich leicht ist, per Anhalter von Stadt zu Stadt zu reisen. Nachdem ich zum Kiwiburn via Facebook eine Mitfahrgelegenheit gefunden hatte und auf dem Kiwiburn sowieso gefühlt die Hälfte der Besucher auch ans Luminte-Festival weiterzog und deshalb schnell eine Mitfahrgelegenheit fand, entschloss ich mich dazu, für die Rückreise vom Luminate-Festival den Daumen der linken Hand hochzuhalten.

Was man dazu wissen sollte: Luminate fand am Rand des Abel Tasman National Park beim Golden Bay an der Nordspitze der Südinsel statt – Alles klar? Ein Blick auf die Karte hilft! Von dort aus gibt es zwei etwa gleich lange Routen nach Christchurch, nämlich eher westlich über den Louis Pass oder eher westlich über Nelson, Blenheim, Kaikoura. Die westliche Route ist etwas schneller, aber führt vor allem durch unbewohntes Gebiet. Für den Anhalter bedeutet das, dass er eigentlich nur dann eine sinnvolle Mitfahrgelegenheit findet, wenn diese sowieso bis Christchurch fährt – Bei über 400 km Distanz etwas eher seltenes. Die östliche Variante ist etwas länger, aber hat einige grössere Städte auf dem Weg, wodurch ein etappenweises Fortkommen begünstigt wird.

Die zwei Wege vom Luminate nach Christchurch.

Die zwei Wege vom Luminate nach Christchurch.

Am letzten Festivalmorgen machte ich mich also früh auf den Weg zur Ausfahrtsstrasse, natürlich mit einem passenden Schild mit der Aufschrift “TO CHRISTCHURCH PLEASE ❤”. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, welche Route ich wohl nehmen würde, und hoffte einfach auf eine direkte Reise.

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Pretty pretty please?

Auto Nummer 1: Schon nach wenigen Minuten hielt eine Mitorganisatorin des Festivals an und bot an, mich wenigstens zur Hauptstrasse zu fahren – Sie müsse weiter nach Norden und ich nach Süden, aber so viel könne sie tun für mich. Ich nahm an. Im Nachhinein sollte sich das als eine eher schlechte Idee herausstellen, aber dazu später mehr.

Auto Nummer 2: Wenige Minuten später stand ich also an der Strasse von Takaka nach Motueka und hielt mein Schild hoch. Wieder dauerte es nicht lange, bis ein Festivalorganisator entlangfuhr und anbot, mich nach Motueka, dem nächsten grösseren Ort im Süden, mitzunehmen. Ich nahm an.

Auto Nummer 3: In Motueka angekommen, lief ich erst der Hauptstrasse entlang etwas weiter südlich, stadtauswärts. Kann ja nicht schaden. An einem Ort, wo Autos gut anhalten können, hielt ich also wieder mein Schild hoch: “TO CHRISTCHURCH PLEASE ❤”. Wieder dauerte es nicht lange, bis mich ein Inder mitnahm, dieses Mal nach Nelson.

Ich kam im Süden der Stadt an und wusste, dass der Highway nördlich des Stadtzentrums zu finden ist. Ausserdem hörte ich davon, dass man auf Highways nicht zu Fuss unterwegs und deshalb auch nicht Anhaltend dort stehen darf. Ich versuchte es also kurz vor dem Kreisel, der auf den Highway führt. Ziemlich erfolglos allerdings, dafür wurde ich nach etwa einer Viertelstunde von 2 Radfahreren darauf hingewiesen, dass ich es ein paar hundert Meter weiter westlich versuchen sollte. Ich bedankte mich, buckelte meinen Rucksack und marschierte los.

Auto Nummer 4: Der Tipp der Radfahrer erwies sich als hilfreich, es dauerte etwa 10 Minuten bis zum nächsten Angebot: Nach Tahunanui. Das sei zwar nur 10 Minuten weiter, aber immerhin in die richtige Richtung – Der Fahrer meinte damit den westlichen Weg. Ich aber war mehr auf den östlichen Weg fixiert. Egal, wenigstens stand ich mal am Highway. Und so verboten sah das gar nicht aus.

Auto Nummer 5: Ich wechselte also die Strassenseite. Mittlerweile war ich knapp 3 Stunden unterwegs, und so ganz ohne Frühstück war ich langsam hungrig. So viel Wasser hatte ich auch nicht mehr, aber die Tankstelle war mir zu teuer. Ich verzichtete also, stand an der Strasse, und wurde bald mitgenommen: Wieder nach Nelson, aber dieses Mal zu einem Parkplatz gerade östlich der Stadt. Ein Ort, an dem aller Verkehr nach Osten durchkommt. Prinzipiell der ideale Ort!

Nur leider war ich nicht der einzige, der so dachte. Wir sassen zu siebt dort, und niemand hielt an. Mir mit dem Christchurch-Schild wurde signalisiert, ich solle auf die andere Seite der Strasse – Verständlich, ist die westliche Route doch die schnellere. Auch nur mit Daumen und ohne Schild blieb ich erfolglos (wie alle anderen auch in der Zeit, als ich da war). Ein neuer Plan musste her. Mittlerweile bereute ich es, das Festivalgelände ohne eine direkte Fahrt verlassen zu haben, denn das wäre dort bei der Menge an zuvorkommenden Menschen vermutlich echt nicht schwierig zu finden gewesen.

Ich entschloss mich dazu, es nochmal dort zu versuchen, wo Auto Nummer 4 mich aufgegabelt hatte, nur dieses Mal direkt am Highway. In der Mittagssonne und mittlerweile ohne Wasser war dieser Marsch dann doch anstrengender als gedacht, so langsam musste ich mir Gedanken um Verpflegung machen. Eigentlich nicht langsam, sondern ziemlich schnell, aber ich ignorierte dies geflissentlich.

Auto Nummer 6: Am erwähnten Ort traf ich zwei weitere Anhalter. Hmpf. Wir konnten uns jedoch kaum gegenseitig vorstellen, als bereits ein Wagen vorfuhr: Ein junger Neuseeländer machte uns darauf aufmerksam, dass wir keinen günstigen Ort gewählt hatten, aber er fahre uns gerne zum idealen Ort. Er selbst fahre weiter nach Motueka. (Da war ich doch schon!) Nachdem wir noch das Missverständnis geklärt hatten, dass wir nicht zu dritt unterwegs waren, entschlossen sich die anderen beiden, mit ihm eben nach Motueka zu fahren. Ich musste aber immer noch nach Christchurch. Also fuhr er mich zu dem Ort am Highway, wo wirklich alle Autos der Region Motueka-Richmond-Nelson durchfahren müssen, wenn sie die westliche Route nach Christchurch nehmen wollen. Ausserdem wurde meine Wasserflasche aufgefüllt, hallelujah!

Es war mittlerweile kurz vor 2 Uhr nachmittags, als ich dann dort sass und Schild plus Daumen hochhielt. Frisch gestärkt mit Wasser und Schoko-Cookies war ich sehr motiviert, zumal hier nur ein anderer Hitchhiker sein Glück versuchte und dieser hinter mir stand. Ich stand also da, lächelte, suchte Blickkontakt… und alle fuhren sie an mir vorbei. Ich versuchte es stehend, sitzend, mal weiter draussen in der Strasse, mal ganz am Rand, mal mit Schild, mal ohne, mal mit Daumen, mal ohne. Vroooom, alles fuhr vorbei. Die einseitige Belastung des Daumen-Hochhaltens gepaart mit der Müdigkeit von über 2 Wochen im Zelt zu schlafen führte dazu, dass mir bald mal der Rücken zu schmerzen begann. Also noch ein Haltungswechsel.

Nach einer guten Stunde machte ich mir die ersten Gedanken, wie ich wohl am schlausten wieder in die Stadt kommen würde, und wie lange ich es wohl noch probieren würde. Vroooom, alles fuhr vorbei. Ob ich wohl doch einfach auf die andere Strassenseite sollte, in die Stadt, um dann am nächsten Tag den Bus zu nehmen…? Mittlerweile war es 6 Stunden her, dass ich das Festivalgelände verliess, und ich sass auch bereits in 6 verschiedenen Autos, aber so wirklich weit gekommen war ich noch nicht. Vielleicht etwa 20% der Strecke, es lagen noch 400km vor mir.

Auto Nummer 7: Ich hätte es fast nicht gemerkt, dass die beiden jungen Deutschen doch tatsächlich angehalten haben. Ich weiss nicht mehr genau, warum ich mich umdrehte, aber da standen sie, luden das Gepäck in ihrem Wagen um. Ja, sie fahren nach Christchurch und nehmen mich mit. Jackpott! Überglücklich stieg ich ein, wir fuhren los, unterhielten uns, alles war perfekt.

Hier könnte meine Anhaltergeschichte zu Ende sein. Der Anhalter-Teil der Geschichte ist es auch, aber der Tag sollte noch die eine oder andere unerwartete Wendung mit sich bringen… Mehr dazu im nächsten Eintrag in nicht all zu ferner Zukunft.

Roadtrip, Teil 2: Lake Te Anau, Milford Road, Haast, Fox & Franz Josef Glacier, Hokitika

In den letzten vier Tagen bin ich ein wenig Auto gefahren.

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Durch das viele Fahren bin ich durchaus schon etwas reisemüde geworden. Die vielen grossartigen landschaftlichen Eindrücke werden durch die Dichte immer weniger beeindruckend. Vielleicht war mein Programm doch etwas gar ambitioniert? Die Anzahl Fotos und Zwischenstops hat jedenfalls abgenommen, auch wenn ich nicht denke, dass es an der Verfügbarkeit lag.

  • Roadtrip & Hike: Lake Te Anau – Milford Road – Lake Marian. Diese Strecke gilt als eine der schönsten überhaupt weltweit, und auch als ein an Berge gewöhnter Schweizer muss man sagen: Jup, stimmt wohl. Leider hatte ich mit dem Wetter etwas Pech, es war oft bewölkt und windig. Nebenbei herrschte in Milford Sound, der ersten Westküstenstadt meines Roadtrips, gerade Ebbe. So es dann auch nicht ganz so aus, wie man das aus der Google-Bildersuche kennt. Schön wars trotzdem, insbesondere die abschliessende Wanderung zum Lake Marian, bei der dann plötzlich wieder brütende Hitze herrschte. Unterwegs musste ich noch die Pfauenfeder meines geliebten Sommerhutes aussetzen, da sie sich nicht mehr aus eigener Kraft halten konnte.
  • Roadtrip: Te Anau – Blue Pools – Haast. Berge, Seen, gähn. Naja, fast. Nach 4-5 Tagen mit ausgesprochen schönen Seen und Bergen sucht man Abwechslung und findet: Das Meer! Zumindest fast, ich kam erst abends dort an. Unterwegs gabs dafür noch die Blue Pools, die so kitschig türkis sind, dass jeder künstliche Swimming Pool nur neidisch werden kann.
  • Roadtrip: Haast – Fox Glacier – Franz Josef Glacier – Hokitika. Noch in Haast selbst sass am Strassenrand ein Anhalter mit Flowersticks. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen, hielt an und fragte ihn, was er so geplant hatte. Stellte sich heraus, dass er wie ich nach Hokitika wollte. Also hab ich in mitgenommen, und es sollte sich lohnen: Wir hatten den ganzen Tag über, im Auto wie auch bei den Sights, gute und tiefe Gespräche über die Welt und das Leben und worüber halt man so quatscht, wenn man etwa 10 Stunden mit einem wildfremden Menschen verbringt.  Nebenbei haben wir zwei Gletschter besucht, die beide auf weniger als 300 Meter über Meer quasi mitten im Regenwald enden und deshalb sowohl durch ihre Lage beeindruckend wie auch besonders einfach zugänglich sind.
  • Roadtrip: Hokitika – Pancake Rocks – St Arnaud: Heute hab ich nicht vieles gesehen, dafür ein Naturwunder, für welches die Wissenschaft noch Erklärungen sucht: Die Pancake Rocks. Wer die Bilder sieht, erkennt sofort, warum sie so heissen. Wirklich eigenartige Kalksteine, diese Pancake Rocks!

Übrigens: Mir ist nach dem Hochladen aufgefallen, dass ich dieses Mal keinen manuellen Weissabgleich gemacht habe.  Falls die Fotos also leicht anders aussehen sollten als sonst, wisst ihr nun, wieso. 🙂

Und gleich noch ein übrigens: Reicht es euch eigentlich, die Bilder in der Galerie durchzuklicken, oder soll ich wieder einzelne Thumbnails hier verlinken?