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Tag 54: Ein Monolog

Es ist Donnerstag Morgen, ich befinde mich in einem hell ausgestatteten Zimmer in Coogee, Sydney. 53 Nächte sind vergangen, seit ich loszog, um die Welt (oder mindenstens einige weit entfernte, mir unbekannte Teile davon)  zu sehen. Deren 88 werden noch folgen. Eigentlich kein schlechter Zeitpunkt für eine Bestandesaufnahme.

Ich bin müde.

In Neuseeland habe ich einen gesunden Mix zwischen Umherreisen und stationären Festivals erwischt. Der rasante Roadtrip voller herausragender Landschaften in der Einsamkeit hatte mich ausgelaugt, ich sehnte mich nach etwas Ruhe und… Menschen. Ja, auch ich, der Einzelgänger, der gerne und oft alleine Projekte und Reisen plant und durchführt, sehnte mich nach Mitstreitern. Die mir nahe stehen, die fragen, wie es mir geht und das nicht nur als Höflichkeitsfloskel verstehen. Mit denen man Erlebnisse teilen kann.

Ich fand sie. Auf den Festivals in Neuseeland, über 2 Wochen mit den selben tollen Menschen um mich herum. Und ich war glücklich, hatte eine wundervolle Zeit, spürte viel Kraft in mir, sprühte vor Kreativität, riss Projekte an. Ich genoss die Zeit sehr, war mir bewusst, wie gut es mir ging. Und dass das nicht immer so sein würde. Nach den Festivals verliess ich Neuseeland, geräuschlos weinend.

Es folgte Australien. Auch ein schönes Land, ich durfte auch hier unzählige Naturwunder bestaunen, manch eines rührte mich gar zu Tränen. Auch hier machte ich faszinierende Bekanntschaften. Aber aufgrund meiner Reisepläne und des steten Weiterfahrens sollten sie für den Moment alle nur kurz ausgelebt werden können.

Ich eile von Ort zu Ort, von Stadt zum Nationalpark und weiter in die nächste Stadt. Lerne Menschen flüchtig kennen und weiss, dass ich sie nie wieder sehen werde. Trinke einen Kaffee hier, esse einen Pie dort, genehmige mir ein lokales Craftbeer, oft mit dem Smartphone in der Hand. Es ist das kleine Fenster zur Welt der Menschen, nach denen ich mich sehne. Familie, Freunde, Feuerkünstler, Trinkkumpanen: Gute Gesellschaft, die mir nahe steht. Ich wurde bereits kritisiert, ich sei zu oft auf Facebook und schreibe zu viele Blogposts, so könne ich den Urlaub doch gar nicht geniessen! Dabei tue ich das doch nur, weil ich euch liebe.

Bald ist Mittag. Ich habe die Stadt noch fast gar nicht erkundet, das sollte ich wohl mal tun. Auch wenn ich müde bin. Etwas angewidert betrachte ich den Kalender: Die nächsten 2 Wochen werden ähnlich wie die letzten. Immerhin treffe ich unterwegs Menschen, die ich schon länger kenne, das wird mich aufheitern.  Und dann kommen ja wieder Zeiten mit weniger Reisehast: Tauchen in Cairns, Jonglierfestivals auf Bali, Meditationskurs in Sydney. Keine schlechten Aussichten.

Weiterhin zerbreche ich mir den Kopf darüber, wo und wie ich den letzten Monat verbringen soll. Ich beschliesse, dass der aktuelle Gemütszustand nicht der richtige ist, um weiter darüber nachzudenken, packe meine Jongliersachen in den Rucksack und fahre los, Sydney doch noch zu erkunden.

Eine Wanderung und eine Party

Melbourne befindet sich nahe (heisst hier: In 250 km Entfernung) am südlichsten Punkt des australischen Festlandes, der wiederum in einem Nationalpark, Wilsons Promontory, liegt. Ich wollte schon länger eine etwas ausgiebigere Wanderung unternehmen, die auch mal mehr als nur einen Tag dauert. Ich beschloss, eben diesen südlichsten Punkt zu besuchen: Wenn ich am ersten Tag gegen Mittag beim Parkplatz ankommen sollte, müssten die mit 4,5 Stunden angegebenen 12 km doch eigentlich ganz gut machbar sein… Tags darauf wären dann 7 km zum South Point und zurück sowie die 12 km zurück zum Parkplatz angesagt.

Der erste Tag der Wanderung verlief dann auch wie am Schnürchen: Wie von Neuseeland gewohnt waren die 4,5 Stunden äusserst grosszügig berechnet, so dass ich trotz Nachmittagshitze und einigen Pausen bereits nach 3,5 Stunden am Campingplatz ankam. Leider war der Wanderweg dort hin ziemlich enttäuschend, bewegte ich mich doch ausschliesslich auf breiten, Jeep-tauglichen Kiesstrassen und äusserst grosszügig angelegten, mehr als einen Meter breiten Buschwegen. Noch bei guten Kräften und hungrig nach einer grösseren Herausforderung überlegte ich mir nun, die Wanderung etwas zu erweitern: Ich könnte ja bereits jetzt am Abend noch zum Sonnenuntergang zum South Pount gehen und am nächsten Tag den Rückweg etwas verlängern. In Gesprächen mit anderen Wanderern liess ich mich jedoch von einer anderen Idee überzeugen: Etwas weiter weg lag das typische Ziel von Wanderungen in diesem Nationalpark geben, der Leuchtturm. Das würde die 7 km auf 12 erhöhen.

Ich änderte also meine Pläne, ging früh schlafen und startete zeitig auf die 24 Kilometer, die heute vor mir lagen. In der Zwischenzeit musste ich auch feststellen, dass ich an meiner Essensplanung durchaus noch etwas feilen kann. die Snacks und das Brot gingen ganz gut auf, aber bei den Brotbeilagen war ich mit Hummus, Käse, Erdnusbutter und Pesto etwas gar grosszügig. Eins davon hätte auch gereicht, und so schleppte ich einige Kilo zu viel durch den Nationalpark. Meine Wasserrechnung ging mit 6 Litern für 1,5 Tage aber sehr gut auf, und auch sonst brauchte ich fast alles mitgebrachte.

Der Abschnitt zum Leuchtturm und zurück war dann durchaus etwas interessanter, aber auch dieser Weg und der Leuchtturm konnten mich nicht wirklich begeistern. Vielleicht bin ich doch schon etwas verwöhnt vom deutlich spektakuläreren Neuseeland und dem roten Zentrum Australiens? Ein paar wenige Fotos gabs trotzdem, aber ich war mehr mit Rucksacktragen als mit Fotografieren beschäftigt. Immerhin gabs allerlei wildes Getier: Ich schreckte (wieder mal) ein Wallaby auf, sah das erste Mal Schlangen in der freien Wildbahn (mindestens eine davon potentiell lebensgefährlich) und entdeckte Echsen und Vögel in allen Grössen und Farben. [7 Fotos]

Am späten Nachmittag traf ich hundemüde, aber glücklich über meine erste total unabhängige zweitägige Wanderung, wieder beim Parkplatz ein. Und nun, wohin? Ich war etwas unschlüssig. Zurück in die Stadt? Doch mal an den Strand? Mehr Wanderungen? Der Südküste entlang Richtung Sydney losfahren? Keine der Optionen machte mich wirklich glücklich. Ich erinnerte mich daran, dass bei meinen Gastgebern in Melbourne eine Party stattfinden sollte. Ich war mir zwar nicht so sicher, ob ich nach der ausgiebigen Wanderung und der langen Autofahrt (250 km, man erinnere sich) noch viel von der Party haben würde, aber nachdem ich seit den Festivals in Neuseeland keine tolle Fete mehr hatte, sehnte ich mich nach dicken Bässen und ausgelassener Stimmung. Ausserdem hatte ich mich tags zuvor nicht richtig von meinen Gastgebern verabschieden können…

Ich fuhr also wieder nach Melbourne. Ich traf recht früh ein, was mir die Gelegenheit für eine wohl verdiente wie auch dringend benötigte Dusche gab, zog die ausgefallenste Kleidung meiner spärlichen Reisegarderobe an, und liess michauf der Party einfach treiben. Und tatsächlich war diese Party genau das, was ich brauchte: Ich frage mich ja, woher ich diese Energiereserven nahm, hätte doch nach der langen Wanderung und der Autofahrt nicht mehr viel Kraft übrig bleiben sollen, aber ich tanzte trotzdem bis tief in die Nacht und legte mich erst gegen 4 Uhr früh schlafen. Ein rundum erfüllender Tag ging zu Ende.

Assorted Bits & Pieces: Der Flug

Nun bin ich also erfolgreich auf meine Reise gestartet und in Christchurch in Neuseeland bei meinem Gastgeber angekommen. Viel gibt es natürlich noch nicht zu berichten, aber einige Dinge sind mir dennoch bereits aufgefallen, über die ich schreiben möchte.

  • In meiner Bildergalerie finden sich laufend neue Fotos. Grössere Updates werden meistens mit einem Eintrag hier verbunden sein, aber zwischendrin wird es auch vermutlich vorkommen, dass dort neue Bilder sind, ohne dass hier etwas steht.
  • Sicherheit wird offenbar auf jedem Flughafen der Welt gross geschrieben. Auf den vier Flughäfen, die sich auf meiner Route befanden, wurde in meinem Beisein nicht weniger als fünf mal mein Gepäck kontrolliert. Meistens waren dies die üblichen Handgepäckkontrollen, aber warum man dieses im selben Flughafen gleich zwei Mal anschauen muss, ist mir schleierhaft. Schon eher verstehen kann ich hingegen die Neuseeländer, die auch bei den alten Federn meines Huts und dem behandelten Holz meiner Tools ganz genau wissen wollten, worum es sich denn hierbei handle – Schokolade und Pralinen waren dagegen kein Problem und werden wie Standardinventar zum Schweizer Pass behandelt. Eher hysterisch hingegen wirkten die Australier mit ihren grossen Ebola-Warnungen und einem speziellen Zusatzformular, das alle Einreisenden ausfüllen müssen.

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    Australien fürchtet sich vor Ebola.

  • Während man in Zürich als ankommender Passagier von muhenden Kühen und passenden Glockengeräuschen begrüsst wird, ertönen in Christchurch blökende Schafe aus dem Lautsprecher. Leider ohne passende Bilduntermalung.
  • Langstreckenflüge sind immer wieder eine gute Gelegenheit, verpasste Filme nachzuholen. Bei warens dieses Mal How To Train Your Dragon 2, Good Morning Vietnam, Skyfall, sowie Guardians Of The Galaxy. Wenig überraschend gefiel mir Good Morning Vietnam am besten dieser vier Filme.
  • WLANs an Flughäfen haben doch eher etwas Erratisches an sich. Während ich in Dubai und Christchurch keine Probleme hatte, konnte man sich in Melbourne zwar für das Gratis-WLAN anmelden, wurden dann aber immer wieder auf die Anmeldeseite zurückgeschickt. Whatsapp schien das hingegen nicht zu stören und funktionierte als einzige Anwendung auch so.
  • Keine drei Stunden nachdem ich erstmals neuseeländisches Festland betrat, durfte ich auch bereits das erste Erdbeben erleben. Schön gewackelt hats, aber mein Gastgeber hat mich gleich beruhigt, dass es sich nur um ein kleines, harmloses Beben handle. Man erinnere sich: Erst 2010 wurde Christchurch von einem Beben der Stärke 7,1 getroffen, die Schäden beliefen sich auf rund 4 Milliarden Schweizer Franken. Die mittlerweile über 10’000 (!) Nachbeben haben dazu an die 200 Todesopfer gefordert. Das benachbarte Grundstück meines Gastgebers ist unbewohnt, da das Haus einstürzte.

Der stete Wandel: Ein Auszug meiner letzten 10 Jahre

Es muss Anfang 2004 gewesen sein, als ich anfing, Metal zu hören. Damals verfolgte ich Computerspielturniere via Internetradio, denn Videostreaming gab es noch nicht. Die Kommentatoren der Spiele liessen jeweils Musik zwischen den Spielen laufen, und irgendwie gefielen mir da auch die härteren Sachen gut. Ich begann auch auf meinem MP3-Player öfter Metal zu hören, vor allem das leicht zugängliche, melodische Material. Nightwish, Amon Amarth, In Flames dürften es gewesen sein. Im Sommer traten dann In Extremo und Nightwish bei einem in der Nähe stattfinden Open Air auf, und ich schloss mich einer Gruppe von Freunden an, um meine ersten Metalkonzerte zu hören. Bis zu diesem Zeitpunkt trug ich die Haare kurz, meistens maschinell im Zentimeterschnitt gehalten. Mir gefiel jedoch das Headbangen, also war klar: Lange Haare mussten her!

Im Herbst fing ich dann an zu studieren. Die Haare wie auch mein Fachwissen wuchsen schnell und hatten bald ein prächtiges Volumen. Mein Kleidungsstil war mittlerweile auch fast ausschliesslich schwarz, nicht zu jedermanns Freude. Aber ich fühlte mich wohl, sowohl in der musikalischen Subkultur als auch in meinem Studium. Ich begann mich auf ein Fachgebiet zu spezialisieren und war gleichzeitig immer mehr angetan von komplexer, progressiver Musik.  Schräge Harmonien, komplizierte Rhythmuspatterns, unübliche Songstrukturen – Die Anziehung und Faszination war gewaltig. Schnell beherrschte ich die Kunst, die mittlerweile sehr ausgeprägte Matte auf einen 7/8-Takt zu schwingen. Den harten Death und Black Metal mochte ich zwar immer noch, aber deren Bedeutung in meinem Hörverhalten veränderte sich von definierend zu begleitend.

Mit Abschluss des Studiums und Beginn des Doktorats und dem sich breiter entwickelnden Musikgeschmack fanden langsam auch wieder erste Farbtupfer in meine Garderobe. Und schon bald lernte ich Poi und das Feuerspielen kennen, die einen ähnlich krassen Einschlag in mein Leben haben sollten wie zuvor der Metal. Ich fand wieder zurück zur elektronischen Musik, die ich damals vor dem Metal hörte, und trug immer weniger schwarz. Ich begann, mehr mit den Haaren zu experimentieren, kürzte sie mindestens zwei Mal auf schulterlang. Den Metal trug ich immer noch in mir, aber die Musik verlor nach und nach ihren zentralen Stellenwert, wurde abgelöst vom Feuertanz. Statt etwa 50 Konzerten pro Jahr  zu besuchen und ständig nach neuem musikalischen Input zu suchen, trainierte ich viel und bestaunte die grossen Feuerspielmeister auf Youtube.

So finden sich also heute in meinem Kleiderschrank schwarze Kapuzenpullis neben bunten weiten Hippiehosen und einem wachsenden Teil an stilvoller Kleidung. Auf meinem Musikplayer rotieren die verschiedensten Alben und Werke, von Schostakowitsch über Panzerballett und Godspeed You! Black Emperor zu Ane Brun und Efterklang, zu Bonobo und Flying Lotus. Ich bin auf Goafestivals und Metalkonzerten, auf Feuerspielerconventions oder im Schauspielkurs anzutreffen. Das Doktorat ist erfolgreich abgeschlossen – abgesehen vom Einreichen der Pflichtexemplare, weshalb ich mich auch offiziell noch gar nicht Doktor schimpfen darf. Bald geht es los auf die bisher längste Reise meines Lebens, die sicher wieder einiges an meinem Leben verändern wird.

Und die Haare? Die sind ab. Ich trage nun, wo ich definitiv kein Student mehr bin, Glatze.

Reiseplanungen – Nach Osten statt Westen

Es ist ja nun doch schon einige Zeit her, dass ich das Bewerbungsvideo für Performers Without Borders hochgeladen habe. In der Zwischenzeit hat sich mittlerweile auch etwas getan, aber leider erhielt ich schliesslich doch eine Absage. Besonders verwunderlich ist das nicht, denn meine Defizite im Bereich Spanisch, Erfahrungen im Arbeiten mit Kindern und Erfahrungen mit Wohnen in Drittweltländern lassen sich nicht wegdiskutieren. Das alleine wäre an sich nicht besonders schlimm, denn alle anderen benötigten Skills bringe ich definitiv mit. Die Organisation bestätigte mir auch, dass ich nicht grundsätzlich zu wenig qualifiziert sei. Aber leider musste PWB eines ihrer drei Projekte aufgrund der Ebola-Epidemie in Sierra Leone absagen, während gleichzeitig ein ähnliches Projekt in Thailand, der Spark Circus, 2015 eine Pause einlegt. Wenn sich also gleich viele Künstler auf plötzlich halb so viele Projekte bewerben, werden nur noch diejenigen genommen, die wirklich aussergewöhnlich gut sind. Nunja.

Dass eine Absage nicht unrealistisch ist, war mir von Anfang an bewusst. Deshalb habe ich mir einen weiteren Plan zurecht gelegt, der nun zur Umsetzung kommt. Und zwar werde ich statt in den Westen in den Osten reisen und ab Anfang Januar während insgesamt gut 4 Monaten Neuseeland, Australien, Bali und eine noch nicht fixierte, vierte Destination (Tibet? Ich bin  sehr interessiert an deren traditioneller Meditation…) bereisen. Klingt auch nicht schlecht, oder? Kostet halt alles etwas mehr als Nicaragua, aber mein Budget reicht glücklicherweise auch dafür. Falls also jemand Tipps für die erwähnten Länder und Orte hat, nur raus damit! Momentan ist noch nicht vieles fixiert.

Nur, dass ich plane, viel Spass zu haben.

Spring Recap: Fazit und Ausblick

Und nun, was bleibt?

Viele gute Erinnerungen an eine meistens schöne, manchmal leidvolle, schwierige Zeit. Das Niederschreiben der Erlebnisse und manchem Gedanken hat in mir Blockaden gelöst, die mich zuvor unglücklich machten. Ich bin dabei in einen beinahe unaufhaltsamen Schreibfluss gekommen und ich merke, dass es mir viel Spass bereitet, diese Geschichten zu erzählen. Ich hoffe, ich kann diesen Elan ausnutzen, auch wenn die Schreib-Frequenz nun naturgemäss abnehmen wird – Ich muss ja erst mal wieder etwas erleben.

Aber dafür sollten sich auch in den kommenden Monaten genügend Themen ergeben: Mit Foyk feiern wir bald 20 Jahre Jugglux in Winterthur, Anfang September folgt endlich der Glockenspieler, und daneben werden die Proben mit dem Magnetic Madness Ensemble wieder aufgenommen. Ausserdem ackere ich mich gerade durch Bewerbung bei den Performers Without Borders, um dann hoffentlich Anfang Januar zu diesem Projekt abreisen zu können.

In meinem beruflichen Leben hat der Schlussspurt zur Verteidigung begonnen, vielleicht ergibt sich auch dort der eine oder andere Beitrag. Schliesslich wird man nicht jeden Tag Doktor.

Langweilig wird mir also nicht.


And I Do.

Spring Recap: Juli 2014

Nach dem feurigen Juni war der Juli dann ganz anderer Natur: Kaum Proben, aber dafür gabs genügend anderes zu tun, so dass dieser Eintrag der längste dieser Reihe wird.

Gleich Anfang Juli hatte die AVETH wieder einmal zum Beach Soccer Turnier beim Home of Fifa eingeladen. Wir hatten schon bei den letzten beiden Austragungen ein starkes Team von Mathematikern zusammengestellt und waren beide Male recht erfolgreich, aber zum Sieg hatte es nie gereicht. Dieses Jahr sollte dies anders sein: Mit nur ausgezeichneten Fussballern ausgestattet starteten wir mit einem relativ knappen 2:1 ins Turnier, aber von da an wurden die Resultate bis zum finalen 4:0 im letzten Spiel nur noch besser. Turniersieg! Die gewonnene Flasche Champagner wartet immer noch bei mir zuhause auf den Siegestrunk, aber der sollte im August bald mal stattfinden. Leider verfüge ich zu diesem Zeitpunkt nicht über die vielen Fotos, die geschossen wurden, ich reiche sie bei Gelegenheit nach.

In der Zwischenzeit wurde ich zwei mal interviewt: Eine Bildungsredakteurin des Tagesanzeigers interessierte sich für die Assistenzarbeit, die wir Doktoranden an der ETH und Uni Zürich leisten. Der Artikel ist mittlerweile auch online verfügbar und meines Erachtens gut gelungen; Dieses Thema wird doch seltener beleuchtet, birgt aber auf persönlicher Ebene ein enormes Entwicklungspotential. Es macht sich im Lebenslauf sehr gut, die anfallende Arbeit von etwa einem Dutzend Vorlesungen auf 40 Assistenten und 60 Hilfsassistenten (die man erst noch aus rund 120 Kandidaten auswählen musste) verteilt zu haben. Und nebenbei bemerkt mach mir die Lehrarbeit ja auch unheimlich viel Spass!

Das zweite Interview war dann zum Thema Feuerspielen und wurde Anfang Juli bei Radio Freiburg ausgestrahlt. Thomas und ich standen Red und Antwort über die Faszination des Feuerspiels, unseren Antrieb für dieses nicht ungefährliche Hobby und was für Ziele wir dabei verfolgen. Beide Interviews zu je etwa 3 Minuten finden sich auf unserer auf unserer Homepage.

Mitte Juli durfte ich dann endlich eine der wichtigsten mathematischen Institutionen des letzten halben Jahrhunderts aufsuchen: Das IHES bei Paris. Mein Doktorvater und einer seiner Ko-Autoren hatten eine qualitativ unübertreffliche Sommerschule zu meinem Forschungsgebiet, der analytischen Zahlentheorie, organisiert, und alle Superstars waren dem Ruf gefolgt. Für mich, kurz vor Abschluss des Doktorats und ohne Ambitionen einer Forschungskarriere, war der mathematische Inhalt zwar nicht so relevant, aber es tat gut, all die Leute aus dem beruflichen Netzwerk der letzten Jahre wieder zu sehen. Noch dazu an einem so wunderbar ausgestatteten Ort wie dem IHES. Ein sehr angenehmer Seminarsaal, ein wunderschöner Garten, ruhige Arbeitsplätze, und viel Zeit zwischen den Talks.

Gärten des IHES. Bures-sur-Yvette, Juli 2014

Gärten des IHES. Bures-sur-Yvette, Juli 2014

Die Reise hat viele Erinnerungen hervorgerufen, denn wir Doktoranden waren in einem Wohnheim der Uni Paris XI untergebracht – In so einem hatte ich vor 5 Jahren während meiner Masterarbeit an selbiger Uni schon einmal für 4 Monate gewohnt. Nicht alle Erinnerungen daran sind gut, aber dieses Mal mit mehr Geld zur Verfügung und einem kürzeren Aufenthalt liess es sich ganz gut aushalten. Auch wenn die Zimmer immer noch sehr klein sind, das Internet auf alle mögliche Weisen eingeschränkt ist und meine fast volle Lush-Shampooflasche aus der Gemeinschaftsdusche gestohlen wurde…

Cause no matter how small your chamber and how packed the schedule, there's always room for some yoga and flow arts. Juli 2014

Cause no matter how small your chamber and how packed the schedule, there’s always room for some yoga and flow arts. Juli 2014

Dafür fiel der 14. Juli in die Mitte der Konferenz, und das Spektakel in der Hauptstadt konnte ich mir nicht entgehen lassen. Zusammen mit ein paar anderen Konferenzteilnehmern fuhren wir am Nachmittag in die Stadt zum Champs de Mars, dem Park direkt beim Eiffelturm, wo die abendlichen Festivitäten stattfinden würden. Bereits um 18 Uhr war der Park fast voll, obwohl vor 21 Uhr noch gar nichts los war. Wir hatten aber ziemlich gute Plätze für das famose Concert de Paris, unter Anderem mit dem Orchèstre National de France und Anna Netrebko, und natürlich für das anschliessende Feuerwerk. Und das hatte es echt in sich, denn so ein 300 Meter hoher Turm macht sich echt verdammt gut als Abschussplattform für Feuerwerk. Da können die normalen See- und Bergfeuerwerke nur einpacken! Mein persönliches Highlight waren aber die beiden Akrobaten, die in weissen LED-Anzügen am Turm herumgeturnt sind – Während des Feuerwerks! I wanna do that too!

Concert de Paris am 14. Juli 2014

Concert de Paris am 14. Juli 2014

Nach dem Feuerwerk hiess es dann, möglichst schnell zur RER zu rennen, denn die Letzte fuhr um halb eins und es war bereits deutlich nach halb zwölf, als das Feuerwerk fertig war. Bei den Menschenmassen war es auch gar nicht einfach, sich einen Weg vom Champs de Mars zur RER B zu bahnen, aber schliesslich konnten wir bei Saint-Germain-de-Près eine Metro nach Denfert-Rocherau nehmen. Dort angekommen bibberten wir erst noch, ob wir überhaupt Platz im sicherlich gut gefüllten Zug erwischen würden, aber das stellte sich als kein Problem heraus. Nebenbei haben wir dafür bemerkt, dass wir mit der nächsten Metro 3 Minuten später den Anschluss gerade verpasst hätten… Oops, Schwein gehabt!

In den darauf folgenden Wochen stellte ich meine letzte Prüfung fertig, die Mitte August stattfinden wird, und organisierte noch viele kleinere Dinge für die Zukunft, bevor es dann Ende Juli endlich in den wohl verdienten Urlaub ging.


Es bleibt die schmerzhafte Erkenntnis, dass Du nur spielen wolltest. Du hattest mich gewarnt, ich habe Dir nicht geglaubt. Ich wollte mehr als nur spielen. Du konntest alles haben, wenn Du nur wüsstest was Du wirklich wolltest. Aber Du willst offenbar nicht wissen müssen, sondern lieber weiter spielen. Ich bezweifle, dass Du so das Glück findest, dass Du suchst. So sehr ich es jedem, auch Dir, gönnen mag.

Und ich? Ich steige wieder auf, hoch in die Lüfte, etwas ängstlich zwar, mich vor falschen Stürmen hütend. Noch habe ich das Ziel am Horizont nicht ausgemacht, aber ich weiss nun, dass ich es suchen muss – Es findet sich nicht durch blosses Treiben lassen. Nur mit einem Ziel dann kann ich abwägen, welcher Wind mich dort hin tragen kann. Du warst es nicht, auch wenn der Flug in Deinen Luftstössen unvergesslich schön war. Das jähe Ausbleiben jeglicher Unterstützung Deinerseits aber kam unverhofft und zeigt mir vor allem eines: Ich bin für Besseres bestimmt.

Spring Recap: Juni 2014

Der Juni, erster Monat der vorlesungsfreien Zeit, war dann für mich eine äusserst leidvolle Zeit (siehe Kursivtext unten), in der ich aber durch vieles Feuerspielen trotzdem immer vorwärts kam. “Viel” bedeutet in diesem Fall: An 16 Abenden im Juni stand bei mir entweder eine Show oder eine Probe an! Aber der Reihe nach:

Gleich am ersten Juni-Wochenende waren wir zu zweit für eine Show im Hotel Uto Kulm gebucht. Nach etwas Hin und Her wegen Räumlichkeiten, Soundanlagen und Transport stand dann fest, dass wir eine Indoor-LED-Show im UV-Licht spielen würden – Ähnlich, wie wir es bei der Nachhaltigkeitswoche draussen getan hatten. Da der Üetliberg autofrei ist, aber wir doch ordentlich Material anschleppten, stellte uns das Hotel tatsächlich einen Shuttleservice vom Bahnhof zum Gipfel zur Verfügung. Der Shuttleservice bestand dann aus einem kleinen, wendigen Elektromobil. Der einzige passende Ausdruck dafür ist wohl das Schweizerdeutsche “hääärzig”. Oben angekommen gab es dann etwas Verwirrung, wann wir genau spielen sollten, bis wir nach 3 neuen Terminen und immer wieder vorkommender Verspätung schlussendlich doch ziemlich genau zur ursprünglich abgemachten Zeit spielten. Erfreulicherweise war das Publikum sehr engagiert und hat uns ordentlich angepeitscht, so dass wir gar noch eine kleine Zugabe spielten, was eher weniger üblich ist.

Daneben standen in der Zeit weitere Proben fürs Burning Mountain und den Glockenspieler an. Beim Burning Mountain musste es nun wirklich voran gehen, da das Festival ja Ende Juni stattfand. Wir probten unermüdlich mit und ohne Kostüme, bis wir gerade noch so fertig wurden mit einem flüssigen Ablauf und sitzenden Übergängen. In der Zwischenzeit mussten wir uns auch noch auf einen Namen einigen, bei dem nach langer Diskussion und viel hin und her endlich “Magnetic Madness Ensemble” feststand. Dazu brauchten wir auch noch ein Promofoto, bei dem ich auch mal wieder meine Retuschierkünste auspacken durfte:

Magnetic Madness Ensemble. Juni 2014

Magnetic Madness Ensemble. Juni 2014

Teil der Materialauslage des Magnetic Madness Ensembles. Juni 2014

Teil der Materialauslage des Magnetic Madness Ensembles. Juni 2014

Auch beim Glockenspieler ging es gut voran, wir hatten die ersten Gesamtproben mit allen anderen Beteiligten. Natürlich wurde dabei wieder einiges umgestellt, denn bei so einem grossen Projekt entstehen die Abläufe immer erst durch die Proben. Jedenfalls scheint das Konzept aufzugehen – Aber ob das Publikum davon auch so begeistert sein wird wie wir? Man wird sehen.

Bühne von "Die Glockenspieler". Juni 2014

Bühne von “Die Glockenspieler”. Juni 2014

Und dann kam endlich das Festival, auf das wir uns schon lange vorbereitet hatten: Burning Mountain! Thomas und ich machten uns am Donnerstag als erste auf den Weg, fanden nach etwas suchen auch einen hervorragenden Zeltplatz direkt bei den Drogencheck-Experten von rave it safe, mit denen wir über das Festival hinweg eine äussert gute Nachbarschaft hatten. Auch unsere Bändel bekamen wir ohne grössere Probleme, also gönnten wir uns erstmal ein Abendessen. Im Verlauf der Nacht trafen dann auch noch die meisten anderen von unserer Gruppe ein. Leider war am Donnerstag erst die kleine Zeltbühne geöffnet, so dass wir unseren einzigen freien Abend nicht besonders ausreizen konnten.

Am Freitag belebten wir dann den Platz vor der Bühne mit unseren Flow Arts und konnten dabei auch den einen oder anderen Spieler hervorlocken. In der Zwischenzeit hatten wir auch unsere etwas spärlichen Bons erhalten, die dann noch dazu nicht an allen Ständen akzeptiert wurden. Liebe Orgas, da könnt ihr definitiv nachbessern! Gegen Abend gings dann aber auch schon bald los mit den Vorbereitungen: Umziehen, Schminken, Materialtransport, Tools tränken. Noch einmal kurz zusammen zur Ruhe kommen, Energie beschwören, und los geht’s!

Magnetic Madness Ensemble @ Burning Mountain Festival. Juni 2014 (Bildnachweis: Mysticalpics.ch)

Magnetic Madness Ensemble @ Burning Mountain Festival. Juni 2014 (Bildnachweis: Mysticalpics.ch)

Am Samstag gabs dann nochmal das Selbe in Grün, an einer etwas anderen Stelle auf dem Gelände und mit einer anderen Energie, da in unserem Ensemble nicht alles so harmonisch klappte wie erhofft. Trotzdem war die Show nicht schlecht, wie ich finde, denn gewisse Abläufe und Übergänge haben deutlich besser geklappt als tags zuvor.

Ich war nach den Shows jeweils nudelfertig und ging deshalb meistens recht bald nach den Nachbereitungen (Materialtransport, umziehen, abschminken) recht bald schlafen. Auch dem Sonntag auf dem Gelände konnte ich dann nicht mehr viel abgewinnen, da das ganze Wochenende viele Kräfte gezehrt hat. So brach ich dann am Sonntag auch schon bald und vor den Anderen auf, was den für mich angenehmen Nebeneffekt hatte, dass ich so dem später eintreffenden, grossen Regen entrinnen konnte.


“Klassisch Frau” nennst Du das also, nicht zu sagen was Du willst. Du nimmst mir den Wind aus den Segeln, schneller als Du ihn gegeben hast. Lässt mich fallen, plötzlich und von ganz oben. Nicht einmal ein lauer Windstoss ist während meines Falles zu vernehmen. Wie kannst Du so herzlos sein? Bedeutete es Dir alles nichts? Feuer sorgt für Auftrieb, ich labe mich daran, es gibt mir Halt. Ich meine Dich zu sehen, dabei hast Du mich längst vergessen. Dann ist das Feuer aus. Nichts bleibt ausser Schmerz.

Spring Recap: Mai 2014

Der Mai hatte es dafür dann in sich: Gleich am ersten Wochenende trafen sich die Schweizer Feuerspieler zum ersten Swiss Flow Arts Retreat im Tessin, organisiert von Joseph und Thomas – Herzlichen Dank euch beiden! 4 Tage lang durften wir voneinander lernen, über die Schweizer Szene diskutieren, Pläne schmieden und Freundschaften knüpfen. Einige Sachen beginnen auch bereits Früchte zu tragen, und in mir schwebt immer noch die rpositive Energie, dass wir gemeinsam Vieles verwirklichen können. Zum Beispiel problemlos die ausstehenden Kosten des Retreats mit einer Kollekte nach einer Feuershow reinholen und dabei die gefühlt halbe Bevölkerung eines Bergtals zu begeistern.

Centro Arte, Cabbiolo, Mai 2014

Centro Arte, Cabbiolo, Mai 2014

Feuershow am Swiss Flow Arts Retreat. Mai 2014

Feuershow am Swiss Flow Arts Retreat. Mai 2014

Gleich das Wochenende darauf stand dann die FS-Con auf dem Programm. Die Convention findet auf dem wunderbaren Sensenstein bei Kassel statt, der wie gemacht für diese Convention ist: Grosse Rasenflächen, Zeltplatz zwischen schützenden Bäumen, Dreifachturnhalle mit ausreichend sanitären Anlagen, Essmöglichkeiten, und für die nicht so wetterfesten unter uns auch Mietszimmer. Wie immer war das Workshopprogramm mehr als voll, so dass man sich zu schmerzhaften Endscheidungen durchringen musste. Ich verfolgte dieses Mal vor allem Workshops, in denen an Bewegung und Ausdruck gearbeitet wurde. Meine Erfahrungen zeigen doch, dass man damit noch viel mehr herausholen kann als durch mehr Technik. Leider war dieses Wochenende ziemlich verregnet, so dass auch die Galashow in die Turnhalle verschoben musste und der legendäre FS-Con-Firespace nur spärlich bespielt wurde. Grosses Kompliment jedoch an die Gala-Acts, die fast alle klaglos auf Indoor und LED umgestiegen sind!

In der Zwischenzeit hat Foyk weiter an der Partnerpoi-Choreographie gefeilt, die dann Anfang Juni erstmals aufgeführt werden sollte. Also haben die beiden von uns, die die Choreo als erstes brauchten, flugs die finalen Details festgelegt und ordenlich geprobt, während wir anderen beiden eine Fächer-Choreo für einen anderen Auftritt auffrischten. Glücklicherweise wurde in dieser Zeit der Raum neben unserem Atelier gerade nicht gebraucht, so dass beide Paare parallel mit Musik proben konnten.

Ende Mai fand ausserdem der Departementsausflug des D-MATH statt: Wir besuchten das Weinbaumuseum auf der Halbinsel Au. Spannende Sache, dieser Weinbau, aber irgendwie liegt mir mittlerweile das Bierbrauen deutlich näher. Für den Preis einer guten Flasche Wein kriegt man einfach deutlich mehr Craft Beer der Qualität “Weltklasse”, welches erst noch in einer ungleich grösseren Vielfalt existiert. Item: Ich konnte den Ausflug nutzen, um erneut meine Ideen bezüglich der beruflichen Karriere bei den richtigen Personen platzieren und hoffe, dass das dann nächstes Jahr so klappt, wie ich mir das vorstelle. Daumen drücken ist angesagt!

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D-MATH Departementsausflug. Mai 2014


Du sagst, Du spürst nichts, aber Du wollest etwas spüren. Deine Worte drehen sich unaufhörlich in meinem Kopf. Was ist passiert, und warum? Du kannst nicht erklären, bietest Dein Mitleid an. Mehr kannst Du mir nicht geben, auch zu Deinem Bedauern.  Wir geben Uns Zeit, in der klammen Hoffnung, es führe zu mehr als nichts. 

Spring Recap: April 2014

Der April war für mich nach dem ereignisreicheren März durch Business as Usual geprägt.

In der Forschung haben wir mit dem letzten Projekt vor der Verteidigung angefangen, das bei Erfolg wohl wichtige Resultate liefern würde, aber dessen Ausgang auch reichlich unklar war und weiterhin ist.

Bei den Proben gings gut voran, wir begannen mit dem Schreiben einer neuen Partnerpoi-Choreographie, die uns noch auf Monate beschäftigen würde, aber dafür auch unser qualitativ hochstehendste Act bis dato ist. Nebenbei habe ich für den internen Datenaustausch einen kleinen Cloudservice auf meinem NAS eingerichtet, der sich als sehr praktisch erweist. Nie mehr E-Mails mit Anhängen um 10 Megabyte, kein “meine Dropbox ist voll”! Daneben gings an die ersten Proben zum Glockenspieler, der langsam Form annahm: Weniger Story, (noch) mehr Anarchie und Chaos! Ich bin gespannt, wie das schlussendlich aussehen wird, aber bombastisch wird es auf jeden Fall. 🙂 Und achja, dann gabs da noch Verhandlungen zu einem geheimen Projekt, zu dem ich leider nichts sagen darf, aber sicherlich den bisherigen Höhepunkt unseres bisherigen Schaffens darstellen wird. Man wird sehen.

Und sonst? Ich war an zwei Wochenenden auf sehr schönen Geburstagsparties mit tollen Menschen und guter Stimmung. Ihr könnt gerne wieder mal sowas organisieren, Lukas und Mariane 🙂


Die anfängliche Euphorie schwindet, ein Schatten lauert. Warum tust Du Dir das an? Du erklärst, ich versuche zu verstehen und akzeptiere. Aber Wir lassen uns davon nicht beirren und schwimmen weiter, lassen Uns treiben, ins Ungewisse. Wo wird die Reise hingehen? Wir wissen es nicht, aber stören tut Uns das auch nicht, denn all das war Teil des Plans.