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Spring Recap: Fazit und Ausblick

Und nun, was bleibt?

Viele gute Erinnerungen an eine meistens schöne, manchmal leidvolle, schwierige Zeit. Das Niederschreiben der Erlebnisse und manchem Gedanken hat in mir Blockaden gelöst, die mich zuvor unglücklich machten. Ich bin dabei in einen beinahe unaufhaltsamen Schreibfluss gekommen und ich merke, dass es mir viel Spass bereitet, diese Geschichten zu erzählen. Ich hoffe, ich kann diesen Elan ausnutzen, auch wenn die Schreib-Frequenz nun naturgemäss abnehmen wird – Ich muss ja erst mal wieder etwas erleben.

Aber dafür sollten sich auch in den kommenden Monaten genügend Themen ergeben: Mit Foyk feiern wir bald 20 Jahre Jugglux in Winterthur, Anfang September folgt endlich der Glockenspieler, und daneben werden die Proben mit dem Magnetic Madness Ensemble wieder aufgenommen. Ausserdem ackere ich mich gerade durch Bewerbung bei den Performers Without Borders, um dann hoffentlich Anfang Januar zu diesem Projekt abreisen zu können.

In meinem beruflichen Leben hat der Schlussspurt zur Verteidigung begonnen, vielleicht ergibt sich auch dort der eine oder andere Beitrag. Schliesslich wird man nicht jeden Tag Doktor.

Langweilig wird mir also nicht.


And I Do.

Quo Vadis, Blog? Oder: Spring Recap 2014, Prolog

Der letzte Eintrag dieses Blogs stammt vom März, damals voller Enthusiasmus aufgesetzt und in die Welt gestellt. In der Zwischenzeit ist… nichts passiert. Mindestens hier. In meinem Leben ist dafür umso mehr geschehen, mit langen Höhenflügen und um so tieferen Abstürzen. Viel Schönes, einiges weniger Schönes, aber alles in allem vieles, woraus man lernen kann. Mindestens ich kann daraus etwas lernen. Das bedeutet, dass ich die im Startpost aufgestellte Regel bezüglich privaten Inhalten auch zu brechen gedenke.

Ah, mit Feuer gings auch ordentlich vorwärts, darüber gibts natürlich auch viel zu berichten.  Und muss ich ja für meine Weltreise üben, wie das mit dem Schreiben so klappt, nicht wahr? In den kommenden Wochen schreibe ich also für jeden der vergangenen 5 Monate einen rückblickenden und manchmal vorausschauenden Eintrag. Die groben Inhalte stehen, die Details und mögliches Bildmaterial fehlt noch – Aber es kommt wieder etwas. Versprochen. Und dann gibts auch wieder mal etwas aus dem Feuerspielernähkästchen zu erzählen.


Im Februar durfte ich Sie kennenlernen. Im Nu waren Wir gefangen im gegenseitigen Netz der Faszination, es gab kein Halten, Wir schwammen los ins bewusst und selbst gewählte Ungewisse.

Ein Blog also. Wieder mal.

Nun ist es also wieder so weit, dass ich die Welt mit meinen Erlebnissen und Geschichten beglücken möchte. Zwei Mal ist dieses Vorhaben bereits gescheitert. Warum sollte es dieses Mal klappen?

Weil ich ein Konzept habe. Mindestens einen Ansatz davon. Ich möchte über meine Erfahrungen als Feuerspieler schreiben. Wie die Vorbereitungen für eine Show aussehen. Was vor Ort alles schief gehen kann. Wie gut es sich anfühlt, wenn dann doch alles klappt. Wie der eigene Eindruck sich von der Rückmeldung des Kunden unterscheiden kann. Wie wir üben, trainieren, proben. Szene-Treffen auf Conventions und Festivals. Kurz: Einblick geben in meine kleine Feuerwelt.

Und: Berichten, über mich und Sachen, die mir wichtig sind. Reisen zum Beispiel. Viele dürften bereits wissen, dass ich noch dieses Jahr meine Dissertation einreichen werde (jetzt kreuzen mal bitte alle die Finger, sehr gut, danke) und plane, mich auf eine längere Reise in die südlichen Gefilde zu begeben. Dann wird aus dem Feuerspieler-Blog wohl eher ein Feuerspieler-Reiseblog mit persönlichen Inhalten.

Und sonst? Ich sehe diesen Blog als persönlichen, aber nicht-privaten Blog. Heisst, dass ich mir durchaus die Freiheit nehme, über anderes zu schreiben, wenn mir danach ist. Wissenschaft, Politik, Technik, Meinungen, beispielsweise. Aber auch, dass ich nicht vorhabe, mein Privatleben auszubreiten. Das ist Freunden und Familie vorbehalten.